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Klischee-Gucker im Kino

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An der Kinokasse scheiden sich die Geister. Frauen stehen auf große Gefühle, Männer auf große Taten. Die Kampagne „Kino. Dafür werden Filme gemacht“ hat jetzt die beliebtesten Frauen- und Männerfilme der vergangenen fünf Jahre ermittelt.

Sollten am besten zusammen ein actionreiches Liebesdrama drehen: Arnold Schwarzenegger & Julia Roberts Bild: Columbia TriStar

Testosteron, Action, Special Effects ohne Ende – bei „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ lag die Männerdichte bei satten 71 Prozent. Damit ist Arnies Comeback der Top-Film für die Herren der Schöpfung. Den gleichen Anteil erreichte das emotionsgeladene Drama „Mona Lisas Lächeln„, allerdings bei den Frauen.

Platz zwei der xx-Chromosomen-Charts erreichte die Modewelt-Mär „Der Teufel trägt Prada„, dicht gefolgt von der rührenden Bestsellerverfilmung „Die weisse Massai“ und dem warmherzigen Liebesfilm „Ein Chef zum Verlieben„. Auch bei Kinderfilmen wie „Bibi Blocksberg“ oder „Die wilden Kerle“ ist die Frauenquote mit 66 bzw. 63 Prozent ziemlich hoch. Das liegt aber daran, dass es sich dabei hauptsächlich um Mütter handelt, die ihre Kinder begleiten.

Filme, für Frauen und Männer gemacht

Filme, die ohne Altersbeschränkung freigegeben wurden, sind bei Männern nicht besonders beliebt. Die Silbermedaille geht an die düsterste „Star Wars“-Episode „Die Rache der Sith„, die eher romantische Episode „Angriff der Klonkrieger„, in der sich Jedi-Anwärter Anakin in Amidala verliebt, schaffte es immerhin auf Rang 4.

Mann steht aber auch auf Komödien, wie die ausgewerteten Besucherzahlen bei „Johnny English„, „Borat“ oder „Scary Movie 3“ belegen. Und hier liegt auch letztendlich der Beweis, dass Männer und Frauen doch miteinander (ins Kino gehen) können. Denn bei der anschließenden Horrorfilmparodie „Scary Movie 4“ waren 59 Prozent der Zuschauer weiblich.

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