Wenn sich ein Hauself, der Großmeister der Jedi-Ritter und die schleimige Dunkelkreatur, die den „einen Ring“ einst an Bilbo verloren hat, um einen Preis streiten - dann reiben sich die Tüftler der digitalen Kinozwerge schon mal die Hände. Doch es kann nur einen geben!

Wo isssst nur mein Schatssss…ichhh hhhhab meine Kontacktlinssssen verlorren!

Premiere bei den Filmpreisen der amerikanischen Filmkritiker: Erstmals wird es einen Award für die „Best Digital Acting Performance“ geben, also die beste schauspielerische Leistung einer digital generierten Filmfigur.

Nominiert sind der masochistische Hauself Dobby aus „Harry Potter und die Kammer des Schreckens„, Jedi-Meister Yoda aus „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger“ und Gollum bzw. Smeagol aus „Der Herr der Ringe - Die zwei Türme„.

Nach welchen Kriterien der Preis vergeben wird, war bisher nicht zu erfahren. Der Titel des Preises lässt allerdings vermuten, dass die CGI-Helden ähnlich wie echte Schauspieler beurteilt werden, d.h. dass eher die Gesamtwirkung der Figuren bewertet wird, als programmiertechnische Details.

Insider räumen Gollum die besten Chancen ein, sein feines Minenspiel soll revolutionär sein. Es wird allerdings spannend, ob das reicht, um gegen Yodas spektakuläre Martial-Arts-Einlage im Kampf gegen Count Doku zu bestehen - denn die Szene ist ein absolutes Highlight aller bisherigen 5 „Star Wars“ Filme. Dobby werden dagegen nur Außenseiterchancen eingräumt.

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Möge der Beste gewinnen.

Der nächste logische Schritt wäre dann, für die Computerfiguren in Zukunft auch Unterkategorien einzuführen. Unsere Vorschläge: Bester CGI-Kuss, Bester Heulkrampf und der Arnold-Schwarzenegger-Gedächtnis-Award für herausragende mimische Differenziertheit.

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