James Cameron erbt "Terminator"

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Arnold Schwarzenegger Poster

Das Thema Terminator scheint filmisch noch lange nicht erledigt. Doch alle diesbezüglichen Projekte wollen nicht so richtig in Fahrt kommen.

"Ich komme wieder", versicherte Arnold Schwarzenegger als Terminator. Nur wann steht noch nicht fest Bild: Fox

Megan Ellison ist keine Frau wie jede andere. Ersten ist sie die Tochter von Larry Ellison, dem Gründer und Präsident des US-Softwarekonzerns Oracle, der mit einem Privatvermögen von geschätzten 36 Milliarden Dollar zu den reichsten Menschen der Erde gehört. Und zweitens ist sie Filmproduzentin - oder zumindest sowas ähnliches. Und nachdem ihr Vater sich ihr gegenüber nicht gerade als kleinlich erweist, kann sie es sich leisten, interessante Dinge zu kaufen. Andere 26-jährige Frauen würden sich in der beneidenswerten Situation vermutlich Schmuck, Schuhe und sonstigen Luxus leisten. Megan Ellison hat sich die Rechte am „Terminator“ gegönnt.

20 Millionen Dollar hat sie vor einem guten Jahr dafür gelöhnt. Aber im Gegensatz zur allseits beliebten Rechthaberei ist Rechte-Haberei alleine nicht besonders befriedigend. Man muss mit ihnen schon etwas machen - günstigerweise einen Film, wenn man von seiner Investition auch etwas wiedersehen möchte. „Am besten gleich drei“, dachte sich Megan Ellison vermutlich und begann mit den geeigneten Leuten zu reden. Mit Arnold Schwarzenegger, der durchaus interessiert an einer Reanimation als Killerroboter war, und auch mit Regisseur Justin Lin, der sein Action-Talent schon mit einigen Teilen von „Fast & Furious“ unter Beweis gestellt hatte. Leider blieb es auch beim Reden. Fortschritt? Fehlanzeige! Das frustrierte Justin Lin, der sich daraufhin prompt von dem ganzen Projekt zurückzog.

Recht hat er. Zumindest bald wieder

Nicht der einzige Rückschlag: Neuen Copyright-Gesetze zufolge werden noch dazu die Rechte für den „Terminator“ im Jahr 2019 an James Cameron zurückfallen. Und wenn es jetzt nicht bald mit Hochdruck losgeht, reicht die Zeit sowieso nicht mehr für drei neue „Terminator“-Ableger. Und was macht man als kleine Schwester, wenn das Schicksal einem übel mitspielt? Man ruft den großen Bruder. Dieser hört auf den Namen David Ellison und ist ebenfalls im Filmbusiness - dazu als Produzent sogar ziemlich erfolgreich. Er steckt hinter Filmen wie „Mission: Impossible - Ghost Protocol“ oder „Star Trek Into Darkness„. Kein Wunder, dass seine Schwester jetzt den guten Rat bekam, sich doch erst mal um eine vernünftige Story zu kümmern. Das Geschwisterpaar sucht also einen guten Drehbuchautor - und James Cameron reibt sich die Hände. Der wollte in den nächsten Jahren ja sowieso erst nach Pandora zurückkehren und die nächsten Teile von „Avatar“ angehen. Aber 2019 sollte er damit ja wohl fertig sein. Und dann könnten so ein paar bewährte Themen-Rechte ganz praktisch sein, wenn man als Filmemacher eine neue Aufgabe sucht.

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