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In 80 Tagen um die Welt

Ehemalige BEM-Accounts |

Arnold Schwarzenegger Poster

Mit einem gewaltigen Knall kracht ein Chinese auf einer roten Ledercouch aus vier Metern Höhe zu Boden. Unzählige Scherben und Holzstückchen fallen ihm aufs Haupt.

Jackie Chan gut gelaunt vor den Presse-Kameras in Berlin

Mit dieser spektakulären Actionszene begannen Anfang Mai die Außendrehs zu dem neuen Jackie Chan-Kinoabenteuer „In 80 Tagen um die Welt“ unter der Regie von Frank Coraci („Eine Hochzeit zum Verlieben„).

Doch auf der Couch saß nicht etwa der Meister selbst, sondern sein Double. „Ich mache schon längst nicht mehr alle Stunts selbst“, entschuldigt sich der 49-Jährige, „das mögen amerikanische Produzenten nicht. Denn wenn der Star des Films ins Krankenhaus muss, wird der ganze Dreh gestoppt, was immens viel Geld kostet. Also mache ich nur noch die Stunts, die ich hundertprozentig selbst machen kann, ohne mich zu verletzen.“

Über 100 Millionen Dollar sind für die Kinofassung des berühmten Romans von Jules Verne angesetzt, der schon 1956 mit David Niven und 1985 mit Pierce Brosnan in der Rolle des versnobten Engländers Phileas Fogg verfilmt. Natürlich spielt Jackie Chan nicht diesen Part, sondern den des treuen Dieners Passepartout.

Der Gendarmenmarkt als Kulisse für den Trafalgar Square

Kleiner Mann ganz groß

„Unser Film unterscheidet sich von den Vorgängern darin, dass diesmal Passepartout im Mittelpunkt steht“, grinst Jackie Chan. Die Rolle des Phileas Fogg spielt der britische Komiker Steve Coogan.

Wie im Roman beginnt auch die neue Adaption Ende des 19. Jahrhunderts in London, wo Phileas Fogg die kühne Wette eingeht, den Erdball in 80 Tagen zu umrunden. Neu ist, dass sein Diener unbedingt nach China gelangen muss, um ein gestohlenes Heiligtum aus seinem Dorf wiederzufinden.

Die rote Ledercoach kracht aus vier Metern Höhe, vorsichtshalber ist der Darsteller gedoubelt

Superstars am Gendarmenmarkt

Ihre Reise führt sie außerdem nach Frankreich, Amerika und in viele andere exotische Länder. „Bis auf die Szenen in China, die wir bereits in Thailand gedreht haben, wird alles andere in Berlin und Umgebung entstehen“, verrät Produzent Hal Lieberman („Terminator 3„). „Hier finden wir alle Kulissen, die gebraucht werden. Der Gendarmenmarkt ergibt eine prächtige Kulisse für das London im 19. Jahrhundert und für das alte Paris wird uns die Kleinstadt Görlitz zur Verfügung stehen.“

Die Dreharbeiten dauern bis in den Juli, und immer wieder lassen sich große Stars sehen, um in kleinen Nebenrollen zu glänzen. Zugesagt haben bereits Jim Broadbent („Iris„), Kathy Bates („Titanic„), Johnny Knoxville („Jackass„), Wim Wenders und Arnold Schwarzenegger.

In den Startlöchern

Wann „In 80 Tagen um die Welt“ dann in die Kinos kommen soll, steht bisher noch nicht fest. Aber Liebermann verspricht schon jetzt: „Es wird eines der großen Filmereignisse des nächsten Jahres werden, eine turbulente Actionkomödie für die ganze Familie.“

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