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Die verborgenen Botschaften der Stars

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Arnold Schwarzenegger Poster
© UIP, Kurt Krieger, Sony Pictures

Nicht nur der Osterhase hat Spaß daran, etwas zu verstecken - auch viele Schauspieler und Regisseure haben ein Faible dafür. Sie nutzen ihre Filme, um verborgene Nachrichten in ihnen unterzubringen: sei es, um das eigene Ego zu stärken, Werbung für Freunde zu machen oder dem aufmerksamen Zuschauer geheime Vorlieben zu offenbaren. KINO.DE hat sich zu Ostern auf die Suche begeben und einige Skurrilitäten ausfindig gemacht.

Einfallsreich: Orlando Bloom, Tim Burton, Arnold Schwarzenegger und Adam Sandler © UIP, Kurt Krieger, Sony Pictures

Orlando Bloom

Dasselbe Muster findet sich in „Fluch der Karibik„. Darin brachte der Schauspieler sein nachfolgendes Abenteuerspektakel „Troja“ ins Spiel: Als sich zwei Piraten der Geistercrew für ein Ablenkungsmanöver als Frauen verkleiden, bemerkt einer von ihnen: „Genau das Gleiche haben die Griechen in Troja gemacht - nur dass sie in einem Pferd steckten und nicht in Kleidern“.

Ausnahmsweise: Auch wenn Lucy Withmore das „V“ im Namen abgeht, gewährt Sandler ihr „50 erste Dates“ © Sony Pictures

Der V-Fetischist

Sie sind weiblich und Ihr Name beginnt mit V? Dann könnten Sie Adam Sandlers Traumfrau sein. Ein nettes Lächeln, schöne Augen, verführerische Kurven - all diese Äußerlichkeiten kommen für den Schauspieler erst an zweiter Stelle. Hauptsache, Ihnen gelingt es, seine Schwäche für den Buchstaben „V“ zu befriedigen.

Diesen Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man einen Blick auf die Namen seiner Herzensdamen im Film wirft: Virginia Venit aus „Happy Gilmore„, Veronica Vaughn in „Billy Madison“ oder Vicki Vallencourt aus „The Waterboy“ - im Leinwand-Liebesleben Sandlers wimmelt es nur so von „V“s. Woher diese Leidenschaft rührt, bleibt allerdings Adams Geheimnis. Dass seine ältere Schwester Valerie heißt, gibt dem Ganzen zusätzlich eine interessante Note.

Die Action-Connection

Was sich schätzt, das neckt sich: Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone © Kurt Krieger

Eigentlich sind sie Konkurrenten - und doch können Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger es nicht lassen, in ihren Filmen auf den jeweils anderen zu verweisen. In „Demolition Man“ etwa ist Sly als Cop John Spartan wie vom Donner gerührt, als er erfährt, dass Schwarzenegger zum Präsidenten gewählt wurde.

Dieser wiederum erweist seinem Kollegen in „Last Action Hero“ die Ehre: In einer Szene in einem Video-Verleih bleibt die Kamera an einem Filmplakat von „Terminator 2“ hängen. Überraschung: Diesmal ist statt Arnie Sylvester Stallone in der Hauptrolle zu sehen…

Sind nicht nur befreundet, sondern auch große Fans des jeweils anderen: Steven Spielberg und George Lucas © Kurt Krieger

Die Weltraum-Anhänger

Doch nicht nur Schauspieler zeigen sich erfinderisch - auch unter Regisseuren gibt es viele, die ihre Werke mit versteckten Anspielungen auf befreundete Kollegen oder eigene Vorlieben schmücken. Steven Spielberg und George Lucas verstehen sich am Set genauso prächtig wie privat. So überrascht es kaum, dass man bei genauerem Hinsehen in den Werken der beiden zahllose Hinweise auf die Filme des anderen findet: In Spielbergs „E.T.“ zum Beispiel präsentiert der zehnjährige Elliott dem Alien stolz seine Sammlung von „Star Wars„-Figuren.

Auch in „Indiana Jones und der Tempel des Todes„, in dem Spielberg Regie führte und Lucas als Produzent auftrat, konnten sich die Altmeister einen Wink auf das Lebenswerk Lucas‘, die „Star Wars“-Saga, nicht verkneifen: Als Indy, Willie und Short Round am Anfang des Films aus einem Klub fliehen, fällt das Auge der Kamera für eine Sekunde auf den Namen des Etablissements: Club Obi-Wan.

Der fantasievolle Exzentriker

Bei diesem Anblick dürfte Tim Burton das Herz aufgehen: Oompa Loompa aus "Charlie und die Schokoladenfabrik" © Warner

Regisseur Tim Burton hat den Drang, in all seinen Filmen gleich zweierlei unterzubringen. Zum einen ein schwarz-weiß gestreiftes Kleidungsstück: In „Batmans Rückkehr“ sind die Helfer des Pinguins in schwarz-weiß gekleidet, in „Beetlejuice“ trägt Michael Keaton einen gestreiften Anzug in denselben Farben - und auch Oompa Loompa aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ glänzt in einem schwarz-weißen Trikot.

Zum anderen ist in Burtons Werken das plötzliche Auftauchen einer dürren Katze Pflicht: sei es als kurzer Schattenriss auf einer Hauswand wie in „Edward mit den Scherenhänden“ oder in der Anfangsszene von „Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche„, in der die Mieze inmitten einer Gruppe von Fischhändlern zu sehen ist.

Falls einer dieser Herren je die Branche wechseln wollte - einen guten Osterhasen würden sie wohl alle abgeben! Einfallsreichtum beim Verstecken ihrer Botschaften haben sie jedenfalls bewiesen…

Die KINO.DE-Redaktion wünscht frohe Ostern!

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