Arnold Schwarzenegger will Rolle als Kriegsheld

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Arnold Schwarzenegger Poster

Drei Worte als Lebensmotto.

Arnold Schwarzenegger: Nein zum "Terminator", ja zum Kriegshelden? Bild: Kurt Krieger

„I’ll be back - Ich komme wieder“, mit diesen Worten schrieb Arnold Schwarzenegger als „Terminator“ Filmgeschichte. Auch in seiner Zeit als Gouverneur von Kalifornien benutzte er diesen Satz publikumswirksam bei politischen Veranstaltungen. Nun wird der legendäre Ausspruch auch in Hollywood wieder Wahrheit: „Arnie“ prüft gerade drei Drehbücher für seine Rückkehr in die Traumfabrik.

„Ich lese gerade drei verschiedene Skripts“, bestätigt Arnold Schwarzenegger. „Eines davon gefällt mir besonders, ich hatte es schon lange vor meiner Zeit als Gouverneur im Auge. Darin würde ich einen älteren deutschen Soldaten spielen, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs den Befehl erhält, eine Gruppe Kinder zu töten. Er führt den Befehl aber nicht aus und riskiert sein Leben, um die Kinder zu retten. Dabei erlebt er viele Abenteuer. Die Geschichte ist wirklich passiert!“

Komödien zu doof, „Terminator“ zu aufwändig?

Kenner vermuten, dass es sich dabei um das Projekt „With Wings as Eagles“ von Drehbuchautor Randall Wallace handelt. Er kennt sich im Genre bestens aus, denn Wallace verfasste auch „Pearl Harbor„, „Wir waren Helden“ und „Braveheart„. Im Mittelpunkt steht ein deutscher Offizier, der sich den Nazis widersetzt und amerikanischen Kriegsgefangenen hilft.

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Welches die anderen beiden Drehbücher sind, die Arnold Schwarzenegger in Erwägung zieht, wollte dieser leider nicht verraten. Dass Arnie überhaupt Filmprojekte angeht, kommt ohnedies überraschend, da viele Vertraute die Rückkehr der Steirischen Eiche ins Filmgeschäft für unwahrscheinlich hielten. So sagte Ivan Reitman, mit dem Arnold Schwarzenegger in „Zwillinge“ und „Kindergarten Cop“ zusammengearbeitet hat: „Ich habe vor einem Monat ein nettes Gespräch mit Arnold gehabt. Ich vermute, dass er eher weiter in der Politik arbeiten will, weil er eine ernsthafte Tätigkeit möchte.“

Möglicherweise hat aber Schwarzenegger nur ein Angebot abgelehnt, das Komödienspezialist Reitman in der Tasche hatte - eben weil es ihm nicht „ernsthaft“ genug war. Schließlich gehören Arnies Ausflüge ins Komödienfach mit Reitman bekanntermaßen nicht gerade zu den Highlights der Filmkarriere des Österreichers.

Wer nun auf ein Comeback als „Terminator“ hofft, für den gibt es möglicherweise schlechte Nachrichten. Denn zumindest wegen des Geldes würde Schwarzenegger keinen großen Blockbuster mehr drehen: „Ich habe durch meine Tätigkeit als Politiker Filmangebote ausgelassen, die mir etwa 200 Millionen Dollar eingbracht hätten. Trotzdem bereue ich es nicht, das war es wert. Viel schlimmer war allerdings, dass ich als Gouverneur zu wenig Zeit für meine Familie hatte! Da muss ich jetzt einiges wieder in Ordnung bringen.“

Das klingt maximal nach kleinen Gastauftritten in möglichen neuen „Terminator“-Filmen, die als große Blockbuster-Produktionen wohl deutlich mehr Drehtage bräuchten als Arnies geplantes Nazi-Kriegsdrama.

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