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Arnie will Vergangenheit nicht ändern

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Arnold Schwarzenegger Poster

Dumm gelaufen, die Sache mit Skynet und den menschenmordenden Cyborgs. Also schnell zurück in die Zeit reisen und alles anders machen!

Arnold Schwarzenegger steht zu seinem Ehe-Fehltritt Bild: Kurt Krieger

In den „Terminator„-Filmen ist es stets das Mittel der Wahl: Wenn einem die Gegenwart nicht passt, einfach in der Zeit zurück reisen und ein paar Geschehnisse rückgängig machen. So versuchen die Terminatoren, die Geburt ihres schärfsten Gegners, John Connor, zu verhindern, indem sie seiner Mutter nach dem Leben trachten. Während John Connor seinerseits Kyle Reese losschickt, um eben dies zu verhindern.

Und immer mitten drin: die „steirische Eiche“, Arnold Schwarzenegger. Nur dass der selbst keinerlei Sinn darin sieht, unangenehme Ereignisse in der Vergangenheit zu korrigieren. Auf die naheliegende Frage meint er nur:

„Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas anders machen würde, wenn ich die Chance dazu bekäme. Ich würde nichts ändern, trotz aller Fehler, die ich gemacht habe.“

Dabei hätte „Arnie“ nach Meinung vieler Kritiker durchaus Grund dazu. Seine Ehe mit Maria Shriver ging 2011 spektakulär in die Brüche, als herauskam, dass er mit der Haushälterin Mildred Baer einen inzwischen 17-jährigen Sohn gezeugt hatte.

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„Alles in allem - sogar mit den Fehlern, die ich gemacht habe und wenn ich gescheitert bin - habe ich sehr viel Glück im Leben gehabt“, erklärt der Superstar. „Ich bin ein glücklicher Mensch und würde mein Leben mit niemand anderem tauschen wollen.“

Mund abputzen und weitermachen!

Mit seinen Fehlern zu hadern, bringe nichts, so Schwarzenegger. Stattdessen solle man nach vorne schauen und daraus lernen:

„Jeder erlebt mal Rückschläge und jeder fällt mal auf die Schnauze. Ich habe gelernt, das positiv anzugehen: Aufstehen und alles zu tun, um möglichst viel von dem Schaden, den man angerichtet hat, wieder zu beheben, und in Zukunft genau nachzudenken, was man tut, und was das für die Menschen um einen herum bedeutet. Ich habe es immer so gemacht: Aufstehen und nicht lange herum jammern.“

Das ist offenbar auch bei seiner Ex-Frau Maria Shriver gut angekommen: „Wir haben uns beide wie Erwachsene verhalten“, berichtet Schwarzenegger. „Auch wenn wir bei einigen Dingen verschiedener Meinung waren und ich einige Sachen vergeigt habe, sagten wir: ‚Lass und die Kinder vernünftig großziehen und eine gewisse Harmonie spüren.‘ Ich kann Maria heute besuchen oder sie mich, wenn wir gemeinsam Muttertag oder Weihnachten feiern. Wir haben ein wunderbares Verhältnis und es gibt keinen Streit. Wir rufen uns regelmäßig an, sind verantwortungsvolle Eltern. Weil wir wissen, dass das alles nur funktioniert, wenn wir zusammen daran arbeiten. Und es läuft jetzt wirklich gut.“

Das gilt auch für Schwarzeneggers zweite Filmkarriere nach seinem Abschied aus der Politik. „Terminator: Genisys„, der nächsten Donnerstag ins Kino kommt, ist einer der meisterwarteten Filme des Jahres und die Rolle, in der Arnie Kult wurde, wird ihm vermutlich erneut einen großen Erfolg bescheren.

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