Armin Rohde

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Mit seiner Paraderolle als ruppiger, cooler Proll zählt Armin Rohde zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Films, konnte aber bei seinen zahlreichen Auftritten in Kino und Fernsehen unter Beweise stellen, dass er durchaus auch mehr zu bieten hat. Vor allem die wiederholte Arbeit mit Sönke Worthmann sowie seine ausdauernde TV-Präsenz trugen zum Erfolg Rohdes bei.

Geboren wurde Rohde am 4. April 1955 in Gladbeck. Nach seiner Ausbildung an der renommierten Folkwang-Schule in Essen und der Clown-Schule von Pierre Byland spielte er von 1984 bis 1995 in Bielefeld und Bochum Theater. Ab 1991 trat er zunehmend in TV- und Kinofilmen auf. Im Fernsehen war er zunächst u.a. als SA-Mann in Klaus Emmerichs „Rote Erde II“, im „Tatort – Der Fall Schimanski“ und in „Das Kleeblatt“ zu sehen.

Einen größeren Bekanntheitsgrad erzielte Rohde mit der Rolle des „Bierchen“ in Sönke Wortmanns „Kleine Haie“ (1992), der ein Auftritt in Helmut Dietls Komödie „Schtonk“ vorausgegangen war. Sowohl für Wortmann als auch für Dietl stand er anschließend erneut vor der Kamera: Rohde war in Wortmanns „Der bewegte Mann„, „Der Campus“ und „St. Pauli Nacht“ ebenso zu sehen wie in Dietls Rossini“. Bleibenden Eindruck hinterließ Rohde nicht zuletzt als nur mit einer Küchenschürze bekleideter Harry, der in Wolfgang Beckers „Das Leben ist eine Baustelle“ am Herd abrockt. Weitere Leinwandauftritte hatte er in Hermine Huntgeburths „Das Trio“, Tom Tykwers „Lola rennt“, Dana Vávrovás „Der Bär ist los„, Joseph Vilsmaiers „Marlene“ und als Leibhaftiger in Rainer Matsutanis „666“.

Neben den Kinofilmen ist Rohde überaus häufig in Fernsehfilmen zu sehen, u.a. neben Heino Ferch und Jan Josef Liefers im TV-Mehrteiler „Das Wunder von Lengede“ sowie als Kommissar in der Krimireihe „Nachtschicht“. 2003 erhielt er gemeinsam mit Christoph Waltz für „Dienstreise – Was für eine Nacht“ den Grimme-Preis. Auf der Leinwand gehörte er außerdem als Anton Mon zu den Akteuren in den beiden Paul-Maar-Verfilmungen „Das Sams“ und „Sams in Gefahr“, gab einen Penner in Til Schweigers romantischer Komödie „Barfuß“ und spielte in der schwarzen Komödie „Bluthochzeit“ einen exzentrischen Millionär, der anlässlich der Hochzeit seines Sohnes eine ausufernde Fehde mit einem Starkoch (Uwe Ochsenknecht) startet. In der Kinderbestseller-Adaption „Der Räuber Hotzenplotz“ nach Otfried Preussler spielte er den raubeinigen Titelhelden.

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