Der Mann scheint bei seiner Rollenauswahl ein gewisses Faible für Klingenwaffen zu besitzen.

Rache an Montezuma: Antonio Banderas erobert das Aztekenreich Bild: Scotia

Als schneidiger Spanier focht Antonio Banderas mit dem Breitschwert in „Der 13te Krieger„. Den Degen als Markenzeichen führte er zweimal als „Zorro“ - und nicht zu vergessen als gestiefelter Kater in „Shrek 2„. Und auch sein nächster Film dürfte sich mühelos das Prädikat „Besonders schwertvoll“ verdienen.

Denn Banderas übernimmt die Hauptrolle in „Conquistador“, einem Abenteuer-Epos über das Leben von Hernan Cortez. In Spanien wird diese historische Figur als Volksheld verehrt, von den mexikanischen Urweinwohnern als Schlächter gehasst.

Kawumm statt Kontemplation

Unterwarf der spanische Feldherr doch in den Jahren 1519 bis 1521 in einem ebenso tollkühnen wie blutigen Eroberungszug das gigantische Aztekenreich in Mexiko und Mittelamerika und legte so den Grundstein für das einstige spanische Weltimperium. Etwas ruhiger geworden entdeckte Cortez später quasi nebenbei auch noch Kalifornien.

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Der Film soll sich hauptsächlich auf den Krieg gegen die Azteken und Cortez‘ Konflikt mit deren König Montezuma konzentrieren. Anders als beim ähnlich gelagerten „The New World“ von Terrence Malick kann man also eher ein Action-Feuerwerk denn eine kontemplative Abhandlung über Eroberung und Zerstörung erwarten.

Zumal es sich bei „Conquistador“ mit einem geplanten Budget von mehr als 30 Millionen Euro um eine der teuersten spanischen Produktionen aller Zeiten handelt. Und dort sieht man Cortez wie gesagt als Held. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Jahr in Mexiko und Spanien beginnen. Einige Szenen des Filmes sollen sogar in Nahuatl, der ursprünglichen Sprache der Azteken gedreht werden.

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