Anthony Quinn

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Leben & Werk

Mit zwei Rollen wurde der 1915 in Mexiko geborene Anthony Quinn ein Weltstar, beide aus europäischen Filmen. In Federico FellinisLa Strada“ war er der Kraftprotz Zampano, der als Straßengaukler das Mädchen Gelsomina kauft und sie ausbeutet, ohne ihre Liebe zu erkennen. Und in „Alexis Zorbas“ war er der Sirtaki tanzende Titelheld, dem nur der Himmel auf den Kopf fallen kann und der das Bild des sinnen- und lebensfrohen Griechen zu einer Ikone des modernen Films machte.

Quinn war ein charismatischer Schauspieler, der in seinen über 100 Filmen und mit zunehmendem Alter TV-Produktionen auch zweitklassiges Material überwand. „Oscars“ erhielt er für die Nebenrollen als Bruder des mexikanischen Bauern und Revolutionärs Emiliano Zapata (Marlon Brando) in „Viva Zapata!“ (1951) und als Maler Paul Gauguin in „Ein Leben in Leidenschaft“. Quinn war in allen Genres sattelfest, ob im Western, Abenteuerfilm, Polizeifilm oder im Monumentalepos („Lawrence von Arabien„). Seine multikulturellen Jedermänner vom Eskimo bis zu Mohammeds Onkel, von Aristoteles Onassis („Der große Grieche„) bis zum Papst („In den Schuhen des Fischers„) decken das gesamte Weltkino ab. Sein Quasimodo kann sich neben dem Charles Laughtons sehen lassen, und sein „Barabbas“ ist eine der differenziertesten Figuren in einem Bibelfilm. 1973 veröffentlichte der ehemalige Boxer und Taxifahrer seine Memoiren, 1982 einen Roman. Mit seinen neun Kindern aus fünf Ehen tingelte der auch als Maler aktive Quinn durch die Weltgeschichte: ein Universalist, der auch in Deutschland filmte.

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