Anne Bennent

Schauspielerin
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Leben & Werk

Seit sie mit erst zehn Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder David in dem Fernsehspiel „Die Eltern“ vor der Kamera stand, blieb Anne Bennent der Schauspielerei treu. Ihre Leidenschaft gehört dabei dem Theater.

Anne Bennent wurde am 13. Oktober 1963 in Lausanne in der Schweiz geboren. Ihre Mutter ist die Tänzerin Diane Mansart, ihr Vater der Schauspieler Heinz Bennent. Auch ihr drei Jahre jüngerer Bruder David Bennent ist Schauspieler. 1974 spielte sie als Zehnjährige die Hauptrolle in Hans W. Geißendörfers Fernsehfilm „Die Eltern“. 1976 besetzte Geißendörfer Anne Bennent erneut in „Die Wildente“ nach Henrik Ibsen. Für die Rolle als Hedwig wurde Anne Bennent mit dem Förderpreis der Berliner Akademie der Künste ausgezeichnet. Ihr Theaterdebüt gab sie 1978 in Tschechows „Kirschgarten“ am Berliner Schiller-Theater. Von 1981 bis 1982 studierte sie bei Claude Stratz Schauspiel am Konservatorium in Genf, anschließend bei Patrice Chéreau an der Ecole du theatre des Amandiers in Paris. Es folgten Engagements an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen. Bennent arbeitete mit zahlreichen namhaften Regisseuren wie Ingmar Bergman, Bob Wilson, Thomas Langhoff, Peter Zadek, Ruth Berghaus und Leander Haußmann. 1996 erhielt sie für die Titelrolle in „Yvonne, Prinzessin von Burgund“ die Josef-Kainz-Medaille. Daneben war Anne Bennent immer wieder in Fernsehfilmen wie „Der Sternsteinhof“ von Hans W. Geißendörfer, „Eine Liebe von Swann“ von Volker Schlöndorff oder „Wambo“ von Jo Baier zu sehen und trat in Gastrollen in Krimireihen wie „Derrick“ und „Tatort“ auf.

Anne Bennent hat zwei Söhne und lebt derzeit mit dem Akkordeonisten Otto Lechner in Wien.

Filme und Serien

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