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Leben & Werk

Die erste bedeutende Filmrolle erhielt die Enkelin des Architekten Frank Lloyd Wright von Orson Welles in dessen Familiensaga „The Magnificent Ambersons„, wo sie 1942 in der Maßstäbe setzenden Ballsequenz an der Seite von Tim Holt tanzt und durch die Räume der Villa schwebt. Den „Oscar“ bekam die scheue und zarte Anne Baxter, geboren 1923, vier Jahre später für ihre Nebenrolle als drogen- und alkoholsüchtige junge Frau in „Auf Messers Schneide“. Baxter trat in Western auf („Nevada“, „Die Frau des Banditen“, „Cimarron“) und in Melodramen, so Fritz Langs „Die blaue Gardenia“, wo sie als verzweifelte Braut eines Soldaten im Korea-Krieg einen zudringlichen Verehrer im Affekt tötet. Als Höhepunkt ihrer Karriere gilt die ehrgeizige junge Schauspielerin, die sich in Joseph L. Mankiewicz‘ „Alles über Eva“ mit dem alternden Star (Bette Davis) misst („Oscar“-Nominierung). Baxter spielte die Anführerin der Frauen zwischen Wüste, Indianern und Revolvermännern in dem österreichischen Western „Frauen, die durch die Hölle gehen“. Ihr letzter Spielfilm war wieder ein Western, in dem sie eine mutige Bordellbesitzerin spielte („Die Gnadenlosen“). Seit 1967 spielte Baxter fast ausschließlich TV-Rollen, zuletzt die Hotelchefin in der Serie „Hotel“ (1983-1985). Anne Baxter war mit dem Schauspieler Eli Wallach (Sergio Leones „Zwei glorreiche Halunken„) verheiratet.

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