Anna Paquin

Schauspielerin • Producerin
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Leben & Werk

Kanadisch-neuseeländische Schauspielerin. Mit elf Jahren jüngste Oscar-Preisträgerin der Geschichte für „Das Piano“ (1993), wurde Anna Paquin mit Rollen verstörter, verwirrter und attraktiver Teenager, Töchter und Studentinnen in Filmen wie „Amy und die Wildgänse“ und „Almost Famous“ bekannt. Als Mutantin Marie/Rogue, eine Hauptfigur der „X-Men“- Trilogie (2000/02/06), schaffte sie den Durchbruch. Als bildschöne junge Frau, häufig in Genrefilmen („Darkness“) mit übernatürlichen Kräften begabt, wurde Paquin im Zug der Vampirfilm-Renaissance („Twilight“) als Hauptdarstellerin der Vampir-Mystery-Drama-Serie „True Blood“ (HBO, seit 2008 24 Episoden) populär. Ihre telepathisch begabte Kellnerin Sookie Stackhouse, Außenseiterin in einem Ort in Louisiana, verliebt sich in einen Vampir, dessen Gedanken sie nicht lesen kann, und sorgt mit Nacktszenen für Aufsehen. 2009 wurde sie für „True Blood“ mit dem Golden Globe Award und dem Satellite Award ausgezeichnet.

Anna Helene Paquin wurde 1982 im kanadischen Winnipeg, Manitoba, als Tochter eines Sportlehres und einer Englischlehrerin geboren und zog vier Jahre später nach Neuseeland. Während der Dreharbeiten zu „Amy und die Wildgänse“, ließen sich die Eltern scheiden. Anna Paquin gab ihr Filmdebüt als Flora, Tochter der stummen Pianistin (Holly Hunter) in Jane Campions Liebesdrama „Das Piano“. Sie war 1995 die junge Jane Eyre in Franco Zeffirellis Verfilmung von Charlotte Brontës „Jane Eyre“ (Charlotte Gainsbourg), die spanische Königin Isabella in Steven Spielbergs Sklavenschiff-Drama „Amistad“ (1997) und im Familienfilm „Amy und die Wildgänse“ (1997) Tochter von Pilot und Erfinder Jeff Daniels, dessen Geliebte, Studentin Lili, sie 2005 in „Der Tintenfisch und der Wal“ spielte.

Anna Paquin war Tochter von Diane Lane in dem während des Woodstock-Festivals 1969 spielenden Liebesfilm „A Walk on the Moon“ (1998), Schwester von Freddie Prinze Jr. in der Highschool-Komödie „Eine wie keine“ (1999), das kokette Groupie mit dem schönen Namen Polexia Aphrodisia in Cameron Crowes Musikfilm „Almost Famous“ (2000), Tochter eines Sergeants (Scott Glenn), in die sich Joaquin Phoenix in der Militär-Satire „Army Go Home“ (2001) verliebt, Studentin in Gus Van Sants Literaten-Drama „Forrester – Gefunden“ (2001) und in Spike Lees New-York-Drama „25 Stunden“ (2002) Schülerin Mary, in die Philip Seymour Hoffman als ihr Lehrer verliebt ist.

Als Mutantin Marie/Rogue in der „X-Men“-Trilogie, hat Paquin die Fähigkeit, Lebensenergie von Menschen auszusaugen und zu nutzen, und ist unglücklich in Cyclops (James Marsden) mit den Lichtblitz-Augen verliebt. Im Horrorfilm „Darkness“ (Spanien 2002) ergründet sie mit den Eltern (Lena Olin, Iain Glen) die Rätsel eines alten Hauses, in „Mosaic“ (TV 2007) kämpft sie mit den Kräften des Bösen in einem Museum, in „Trick ‚r Treat“ (2008) mit dem Bösen an Halloween. In „The Courageous Heart of Irena Sendler“ (TV 2009) ist Paquin polnische Widerstandskämpferin, die 2.500 jüdische Kinder rettete. Im Drama „Margaret“ (2009, mit Matt Damon) einzige Augenzeugin eines Busunfalls.

2007 produzierte Paquin die romantische Komödie „Blue State„, in der sie als geheimnisvolle junge Frau auch die Hauptrolle spielt.

Anna Paquin, die in New York und London Theater spielt, studierte an der Columbia University und will gegebenenfalls das Studium wiederaufnehmen.

Anna Paquin ist Vegetarierin und spielt Cello. Sie ist mit Stephen Moyer („True Blood“) liiert.

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