Anna Maria Mühe

Anna Maria Mühe

Leben & Werk

Als Teenager erlebte die Berlinerin Anna Maria Mühe 2001, was für viele die Erfüllung eines Traums wäre: Mit Freundinnen besuchte die blonde Tochter des Schauspielers Ulrich Mühe, dessen unverkennbare Augenpartie sie geerbt hat, ein Berliner Szene-Lokal, wurde von Regisseurin Maria von Heland angesprochen, zum Casting eingeladen, dort für die Hauptrolle in “Große Mädchen weinen nicht” engagiert und stand kurz danach zum ersten Mal vor einer Kamera. In dieser Mädchen-Variante von “Crazy” durchlebt sie als Kati mit ihrer besten Freundin Steffi (Caroline Herfurth) das volle Programm an Teenie-Sorgen und Teenie-Freuden zwischen Vertrauen, Loyalität und Enttäuschung, Drogen und zerrüttetem Elternhaus.

Das hohe Maß an sensibler Einfühlung und couragiertem Spiel brachte Mühe die Rolle der Hilde in Achim von Borries’ “Was nützt die Liebe in Gedanken” ein, wo sie als Schwester von Günther (August Diehl) an einem langen Wochenende in der Familienvilla am Steglitzer See im Jahre 1927 mit den Gefühlen von Paul (Daniel Brühl) spielt und die Tragödie des (authentischen) Selbstmörderclubs auslösen wird. Mühes flirrendes Spiel, ihre nervös fordernden Augen und die forsche Aura verdecken Hildes Einsamkeit: Die Freigeistige begeht den Fehler, sich ernsthaft zu verlieben. Für ihre Darstellung gewann sie beim Kopenhagen International Film Festival den “Goldenen Schwan”.

2004 spielte sie in “Delphinsommer” die in einer strengen Sekte heranwachsende Nathalie, deren heile Welt nach dem Verzweiflungstod einer Freundin zerbricht. Als Beamtin in einer Ausländerbehörde verändert sich in dem Spielfilmdebüt von Kerstin Ahlrich, “Sieh zu, dass du Land gewinnst“, ihre Einstellung rapide, als ihr Vater erkrankt. Nun muss sie sich alleine um den Hof kümmern, den sie ohne die Hilfe der illegalen Erntehelfer verlieren würde. 2006 erhielt Anna Maria Mühe die Goldene Kamera als beste Nachwuchsdarstellerin. Wenig später war sie in “Schwesterherz” als Marie, der kleinen Schwester von Anna, einer Musikproduzentin – gespielt von Heike Makatsch, die auch für das Drehbuch mit verantwortlich war – zu sehen. Im TV-Spielfilm “Meine böse Freundin” klammert sie sich aus Einsamkeit in der Rolle der Ellen an eine falsche Freundin (Alice Dwyer), die ihr gehörig zusetzt. Ellens Eltern werden von August Zirner und Barbara Auer gespielt.

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