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Alle Bilder und Videos zu Ann-Margret

Leben & Werk

Die gut aussehende Frau ohne Nachnamen gehört zu den Show-Star-Legenden von Las Vegas und ist als schöner Schweden-Export in über 50 Filmen Zierde von Hollywood, wo sie vom Teenager bis zur reifen Frau mit Sex-Appeal ihre Vielseitigkeit bewies. Die Schauspielerin, Sängerin und begnadete Entertainerin Ann-Margret hat selten Rollen übernommen, in denen sie böse sein musste, vielmehr ist sie mit tänzerischer Beweglichkeit, natürlichem Spiel und fast stets lachendem Gesicht bei der Sache, zugewandt, sozial, sympathisch, solidarisch, verführerisch. Ihre Freude an der Arbeit geht auf das Schlüsselerlebnis der Dreharbeiten mit Elvis Presley für „Viva Las Vegas“ (1963) zurück, wo sie als sexy Schwimmlehrerin in einem der besten und erfolgreichsten Elvis-Filme das fabelhafte Duett „C’mon Everybody“ singt und tanzt: Ein Energiebündel. Mit dem King verband sie eine lebenslange Freundschaft, er sandte bis zu seinem Tod 1977 regelmäßig Blumen für ihre Bühnenauftritte.

Die rothaarige und grünäugige Ann-Margret wurde als Ann-Margret Olsson 1941 im schwedischen Valsjönby geboren. 1946 holte der Vater, der als Elektriker in den USA arbeitete, die Familie nach, 1949 wurden die Olssons amerikanische Staatsbürger. Ann-Margret erhielt als Kind Gesangsunterricht und fiel 1957 bei einem Talentwettbewerb auf. Nach Abschluss der Highschool begann sie ein Studium in Chicago, das sie wegen Tourneen mit ihrer Gruppe „The Suttletones“ aufgab. Verträge mit Warner Brothers und Fox führten zu unterschiedlich erfolgreichen Schallpatten (ihr Stil war Ende der 1960er-Jahre während der Hippie-Zeit weniger angesagt). 1960 wurde George Burns auf Ann-Margret aufmerksam und brachte sie nach Las Vegas, wo sie seit über 40 Jahren in Bühnenshows Dauergast ist. 1972 fiel sie in Lake Tahoe über acht Meter von der Bühne und überlebte mit viel Glück. Nach dreijähriger Zwangspause kämpfte sie sich wieder nach oben.

Ihr Einstieg ins Filmgeschäft wurde ein Triumph. Für die Rolle der Tochter von Bette Davis in Frank Capras Sozialmärchen „Die unteren Zehntausend“ wurde Ann-Margret 1961 als eine der jüngsten Schauspielerinnen mit dem Golden Globe für die Beste Weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Bevor sie Elvis traf, hatte sie den Rummel um seine Person in „Bye Bye Birdie“ persifliert. In den 1960er-Jahren war Ann-Margret an der Seite von Steve McQueen, Dean Martin, Alain Delon und John Wayne zu sehen. Als schwedische Bildhauerin Ariel wurde sie in „Ein verrücktes Paar“ von Walter Matthau und Jack Lemmon umworben. Ann-Margret war Mutter von Jimmy Fallon in „Taxi“ (2005) und von Jennifer Aniston in „Trennung mit Hindernissen“ (2006).

Ann-Margret wurde im Lauf ihrer Karriere für TV-Shows, Specials und Filme mit fünf Golden Globes ausgezeichnet, 1971 in Mike Nichols‘ „Carnal Knowledge - Die Kunst zu lieben“ (ihre einzige Nacktszene) und 1975 in Ken Russells Verfilmung des Rock-Musicals „Tommy“, wo sie in einer legendären Szene von aus dem Fernsehgerät sprudelnder Schokolade begossen wird. 1967 wagte Ann-Margret in einer „Playboy“- Fotostrecke als einer der ersten Stars ein Bodypainting. Bereits 1960 wurde sie als Cartoon-Figur „Ann-Magrock“ in der Serie „The Flintstones“ verewigt. 2004/05 unternahm sie eine 18-monatige Tournee mit dem Musical „The Best Little Whorehouse in Texas“ (in der Rolle, die Dolly Parton 1981 im Film gespielt hatte).

Ann-Margret ist seit 1967 mit dem Schauspieler Roger Smith verheiratet, der seit 1979 an Muskellähmung leidet. Sie unterstützt die Stiftung, die den Kampf gegen die Krankheit führt, wurde mit einer Ehrentafel ausgezeichnet, und spendet einen Teil ihrer Gage der Universität von Los Angeles.

Ann-Margret gehört zu den populärsten Entertainerinnen der USA, der im Netz mehrere Websites gewidmet sind. Im Biopic „Elvis“ (2005) wurde sie von Rose McGowan gespielt. 1995 belegte sie Platz 10 der vom „Empire“-Magazin ausgewählten attraktivsten Schauspielerinnen der Filmgeschichte.

Filme und Serien

Videos und Bilder

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