Anjelica Huston Poster

Ricci verführt Geschwister

Ehemalige BEM-Accounts  

Liebe, Betrug und Sex…

Gute Mädchen kommen in den Himmel… und Christina Ricci wird ein Engel Bild: Kurt Krieger

Aus diesen bewährten Zutaten hat die Jungautorin April Stevens einen feurigen Cocktail gemixt – fertig war ihr Debütroman „Angel Angel“. Einem findigen Studioboss fiel nun auf, dass sich das bissige Werk Mitte der 90er monatelang in den Bestsellerlisten gehalten hat. Prompt steht nun ein Kinofilm an, mit Christina Ricci in der Hauptrolle.

Dabei ist die titelgebende Figur in „Angel, Angel“ alles andere als ein Engel: Ricci spielt Bette Mack, die quirlige Freundin eines Highschool-Abbrechers, der sich sein Geld mit Rasenmähen verdient. Dessen Mutter hat sich trauernd in ihrem Schlafzimmer verschanzt, nachdem sie ihren Ehemann wegen einer Affäre vor die Tür gesetzt hat. Prompt tritt auch ihr zweiter Sohn Mathew auf den Plan, um die im Stich gelassene Mama zu trösten. Doch die umtriebige Figur von Christina Ricci verführt kurzerhand den Bruder ihres Lovers, was die zerstrittenen Geschwister und die gesamte zerrüttete Familie noch tiefer ins Chaos stürzt.

Die Frau fürs Grobe

Eine Rolle wie geschaffen für Ricci, die Spezialistin für extreme Frauenrollen: sei es als Gothic-Braut in „Sleepy Hollow„, Serienkillerin-Geliebte in „Monster“ oder kaputte Nymphomanin in „Black Snake Moan„. Schönling Josh Lucas aus „Sweet Home Alabama“ und Justin Bartha aus „Das Vermächtnis der Tempelritter“ spielen die rivalisierenden Brüder, Anjelica Huston deren betrogene Mutter. Regie führt Adam Davidson, der bisher vor allem Epsioden von TV-Hits wie „Lost“, „Grey’s Anatomy“ und „Monk“ inszeniert hat.

Klingt insgesamt ganz nach Arthouse-Kino à la „American Beauty„…

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