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Leben & Werk

Von der Förstersfrau zur Verführerin an mediterranen und schottischen Gestaden führte der Weg von Anja Kruse, die seit drei Jahrzehnten Stammgast auf dem Bildschirm ist. Die hübsche Brünette mit den grünen Augen stammt aus dem Ruhrpott, wurde 1956 in Essen geboren und hatte jahrelang als ZDF-Dirndl-Maid in der Serie „Forsthaus Falkenau“ ihr Auskommen.

Eine gewisse Ähnlichkeit mit Frankreichs Diva Isabelle Adjani brachte ihr Anfang der Neunziger die Hauptrolle in der Produktion „Die Abenteurer vom Rio Verde“, die sie acht Wochen in den Dschungel Venezuelas führte. Die Dreharbeiten veränderten ihr Leben. Die Wahl-Wienerin kündigte den sicheren Forsthaus-Job, verkaufte die Wohnung im neunten Bezirk und zog nach Paris zu ihrem neuen Ehemann Jean-Louis Daniel, Regisseur des „Rio Verde“-Films, der mit ihr eine erotische Liebesszene inszeniert hatte, in der sie viel zeigte und die dann aus dem Film geschnitten wurde.

Aus der Karriere in Frankreich wurde nichts, und so sah man Anja Kruse, inzwischen ohne alles Mollige, als Gast in Schnulzen-Serien („Traumschiff“, „Klinik unter Palmen„, „Glückliche Reise“, „Der Bergdoktor“) und in einigen TV-Filmen nach Romanen von Rosamunde Pilcher wieder. Ihre gedämpfte erotische Ausstrahlung konnte sie mit der Erfahrung aus den Softsex-Filmen der Reihe „Dark Desires“ von Ehemann Daniel einbringen und die Verführerin und Ehebrecherin (wie in „Durst nach Rache“) spielen. In dem italienischen Fantasy-Abenteuer „Prinzessin Alisea“ (Regie: Lamberto Bava) war sie die Hexe Diomira. Privat gab sie ihre Sportwagenleidenschaft (BMW- und Mercedes-Cabrios) auf und lebt eher entspannt mit Musik, Literatur und Reiten.

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