Andrew Garfield Poster

Mel Gibson treibt Andrew Garfield in den Wahnsinn

Alexander Jodl  

Es gab schon Schauspieler und Filmemacher, die gingen mit Waffen aufeinander los. So schlimm war es bei „Hacksaw Ridge“ nicht. Eigentlich eher kurios, was Andrew Garfield hier verrückt machte.

In Wahrheit hat Andrew Garfield bei der gemeinsamen Arbeit an dem Meisterwerk „Hacksaw Ridge“  Regisseur Mel Gibson ja durchaus zu schätzen gelernt. „Er ist ein wunderbarer Mann, und ich verehre ihn“, behauptete er neulich überzeugend vor der Presse. Was aber offenbar nicht heißt, dass ihn das Urgestein Hollywoods nicht auch in den Wahnsinn getrieben hat.

Und zwar, mal zur Abwechslung, nicht durch unbarmherziges Peitschen zu Höchstleistungen – sondern durch seine äußerst relaxte Art: „Mel will, dass es am Set entspannt zugeht“, erklärte Garfield jetzt in Interview. „Ich bin lieber sehr fokussiert – und er hat mich damit extrem genervt. Später haben wir dann darüber gelacht – weil er genau wusste, was er hier die ganze Zeit macht.“

Auf das genaue Gegenteil stieß der Star dann beim nächsten Dreh: Hier arbeitet der 33-Jährige an dem Historien-Drama „Silence“. Doch sein neuer Chef Martin Scorsese hatte ganz andere Vorstellungen davon, wie es am Set zugehen muss: „Martin Scorsese schafft eine Art geheimen, fast unsichtbaren Kreis, in dem er absolute Stille fordert – und das ist sowohl großartig als auch erschreckend. Dann weißt Du, dass etwas geradezu Heiliges passiert. Das ist wie ein Ritual, das wir dann abhalten – wo in dem Kreis alles passieren kann…“

Stellt sich die Frage, welche der Methoden letzten Endes die bessere ist. Garfield hat beide erleben dürfen – und ist überzeugt: „Beide Methoden funktionieren. Und beide sind Meister ihres Handwerks. Es ist ein absolutes Privileg für einen Schauspieler, mit so höchst überzeugten Künstlern zu arbeiten, die dir ihre Figur anvertrauen.“

 

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