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Leben & Werk

Sie ist die fröhlich laszive Dicke des französischen Films und wurde mit dem Skandalfilm „Das große Fressen“ von Marco Ferreri 1973 schlagartig berühmt. Ihre Lehrerin, die sich mit den vier Männern, die sich in einer Villa systematisch zu Tode essen, einschließt und ihnen sexuelle Freuden bereitet, ist mütterlich, sinnlich mit voluminösen Rundungen und ohne jede Moral. Ferreol hat in der Folge viel dazu beigetragen, dass Frauen mit üppigem Körperbau, die dem Schlankheitsideal widersprachen, im europäischen Film häufiger eingesetzt wurden. Ferreol, geboren 1947, variierte in der Folgezeit diesen Rollentypus, teils mit ironischen Brechungen, teils volkstümlich derb, teils proletarisch rauh. Sie war die Nachbarin der Matzeraths, die Oskarchen mit auf die Couch nimmt („Die Blechtrommel„), und sie war die einbeinige Frau, die sich Zwillinge als Liebhaber nimmt und von ihnen ein Kind gebärt (Peter Greenaways „Ein Z & zwei Nullen“). Ferreol gehörte zur illustren Reisegesellschaft in „Flucht nach Varennes“ und spielte in italienischen, deutschen, holländischen und portugiesischen Filmen sowie seit den 80ern häufig im französischen Fernsehen.

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