Amber Tamblyn

Schauspielerin
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Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin, Serienstar und Dichterin. Vor der Kamera, seit sie mit neun Jahren entdeckt wurde, spielte Amber Tamblyn in zahlreichen lang- und kurzlebigen TV-Serien („General Hospital“), schaffte als „Die himmlische Joan“ ihren Durchbruch und ist 2010 für 13 Episoden als Medizinstudentin in der Klinikserie“Dr. House“ (FOX) im Einsatz. Sie wirkte in Komödien, Dramen und Horrorfilmen („Der Fluch“) mit, wo sie wegen ihrer bleichen, transparenten Hautfarbe, der braunen Haare und den blauen Augen gern eingesetzt wurde. Tamblyn verkörpert häufig junge Frauen, die mit Charme, Witz und aufregend komplexer Vielschichtigkeit Probleme im Leben lösen müssen. 2011 verteilt sie in Danny Boyles existenzialistischem Abenteuerfilm „127 Hours“ eine gute Dosis Östrogen an Partner und Hauptdarsteller James Franco und gehört im Drama „Main Street„, an der Seite von Orlando Bloom, Colin Firth und Patricia Clarkson zu den Einwohnern einer Stadt in North Carolina, die ihr Viertel mit Hilfe eines Fremden vor der Weg-Sanierung retten. Tamblyn hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht.

Amber Rose Tamblyn wurde 1983 in Santa Monica, Kalifornien, als Tochter des Schauspielers Russ Tamblyn (Anführer der Jets in „West Side Story„) und der Sängerin Bonnie Tamblyn geboren. Mit fünf Jahren wurde sie in eine katholische Theaterschule aufgenommen, wo sie im Alter von neun Jahren bei einer Aufführung, in der sie die Rolle der „Pippi Langstrumpf“ spielte, von einem Agenten entdeckt wurde, der ihren Vater überzeugte, sie in der TV-Serie „General Hospital“ (1994-2001, ABC) die adoptierte Enkelin einer Hauptfigur spielen zu lassen. Seitdem war sie Gast in „Buffy“, „CSI: Miami“ und „Twilight Zone“, wurde von Ashton Kutcher in der MTV-Show „Punk’d“ gelinkt, trat bei David Letterman auf und ergatterte 2005 die Hauptrolle der Serie „Joan of Arcadia – Die himmlische Joan“ (CBS, 65 Folgen), wo sie als Teenager Joan Girardi Ratschläge von Gott erhält, der ihr in der Gestalt unbekannter Personen erscheint. Tamblyn gehörte als Detective zur Gruppe der schrägen Ermittler in „The Unusuals“ (ABC, 2009), die hochgelobt, aber mangels Quoten nach zehn Folgen eingestellt wurde. 2010 spielt sie in der Serie „The Increasingly Poor Decisions of Todd Margaret“ (IFC).

Amber Tamblyn debütierte in Kinofilmen an der Seite ihres Vaters und war seit „The Ring“ in den nach japanischen Vorlagen entstandenen Horrorfilmen „Der Fluch“ und „Spiral“ zu sehen, wo sie stets böse, dunkelhaarige junge Mädchen verkörperte. Ein Ausgleich waren die nach Bestsellern entstandenen Komödien „Eine für 4“, das Sequel „Eine für 4 – Undercover in Sachen Liebe“ und „Spring Breakdown„, die allesamt um eine Gruppe von Girls kreisen, deren Freundschaft auf die Probe gestellt wird. Im Thriller „Gegen jeden Zweifel“ (2009) arbeitet sie als Gehilfin des Staatsanwalts gegen den Mordverdächtigen Michael Douglas.

Für die Titelrolle der schwangeren „Stephanie Daley“ (2006), die wegen Abtreibung vor Gericht steht, wurde Tamblyn in Locarno als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Sie erhielt 2005 für „Joan“ den Saturn Award und war für Golden Globe, Emmy und weitere Preise nominiert.

Tamblyn veröffentlichte die Gedichtbände „Free Stallion“ (2005) und „Bang Ditto“ (2009), ist in den Sammlungen „Cups“ und „Poetry USA“ (alle bei Random House) vertreten und ging 2008 mit Kollegen auf eine Poetryslam-Tour durch die USA. Auf ihrer Website nehmen Gedichte und Reisen

gebührenden Raum ein.

Tamblyn war mit Shia LaBoeuf liiert und ist seit 2009 mit Schauspieler David Cross zusammen. (geh)

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