Amanda Peet

Schauspielerin • Sprecherin
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Leben & Werk

Eine starke Frau, clever, zickig, smart, sexy, ein harter Brocken für die Männer: So zeigte sich die rassige Brünette Amanda Peet mit markantem Kinn zunächst als komödiantisches Naturtalent in Teenie-Possen, Geschlechterkämpfen, bissigen Beziehungsfarcen und Chaos-Klamotten. Später verlagerte sie ihr Rollenrepertoire auf taffe Mädels in Thrillern. Die gebürtige und im Big Apple lebende New Yorkerin debütierte in Nebenrollen in den Komödien „She’s the One“ und „Tage wie dieser“ und schaffte den Durchbruch mit ihrem sensationellen Auftritt als Matthew Perrys Sprechstundenhilfe Jill in „Keine halben Sachen„, die sich zum coolen Profikiller entwickelt.

Peet stand Sarah Michelle Gellar in „Einfach unwiderstehlich“ bei Koch- und Liebeskünsten bei und spielte in „Body Shots“ als Jane eine der vier Frauen, die sich am Morgen nach einer langen Date-Nacht im angesagten Club von L.A. zu erinnern versuchen, was geschehen ist. Janes erster Satz, als sie leicht bekleidet um 4.30 Uhr neben einem fremden Mann im Bett erwacht, lautet: „Haben wir eigentlich?“. In der Komödie „Zickenterror“ hatte sie als Psychotherapeutin mit dem klingenden Namen Dr. Judith Snodgrass-Fessbeggler „American Pie„-Tortenstecher Jason Biggs fest im Würgegriff: Die oberzickige Psycho-Schlange verweigert vorehelichen Sex, verbrennt seine Neil-Diamond-Platten und lässt sich, als die Freunde ihn vor dem Teufelsweib retten wollen, aufs Armdrücken mit Steve Zahn ein. In der Komödie „Vernascht!“ legte sie als cleveres Mädel vier Macho-Bubis nach Strich und Faden rein und flach, in „Igby“ den Titelhelden und ihren Geliebten (Jeff Goldblum).

Um dem Komödien-Image zu entgehen, trat Peet vermehrt in Thrillern auf: In der Gangster-Ballade „Southie“ stand sie im Privatkrieg um einen Spielclub zwischen den Ganoven, in dem spannenden Morality Play „Spurwechsel“ war sie als Ben Afflecks beinharte Anwalts-Verlobte zu geschickt für den Yuppie, in dem Militärdrama „High Crimes“ gönnte sie sich als Ashley Judds Schwester eine Liaison mit einem feindlichen Militäranwalt. In James Mangolds Thriller „Identität“ gehörte sie als Prostituierte Paris zu den zehn in einem Wüsten-Motel eingeschlossenen Personen, die eine lange Nacht überstehen müssen. Weitere Komödienrollen hatte sie in „Was das Herz begehrt“ als Filmtochter Diane Keatons, die ihren älteren Liebhaber (Jack Nicholson) an die Mutter verliert, in „Keine Halben Sachen 2“, wo sie dank Hochzeit mit Ex-Mafiosi Jimmy „die Tulpe“ (Bruce Willis) ihren Beruf als Sprechstundengehilfin an den Nagel hängen konnte, um sich weiterhin mehr schlecht als recht als Auftragskillerin zu versuchen, in dem viel gelobten letzten Woody Allen-Film „Melinda und Melinda“ sowie neben Ashton Kutcher in „So was wie Liebe„. Ungewohntes Terrain betrat sie mit dem Nahost-Politthriller „Syriana“.

Neben ihren Filmrollen war Peet in zahlreichen TV-Filmen und Serien, teils in Gastauftritten, zu sehen, von denen die Serie „Jack and Jill„, in der sie die Hauptrolle als von Paar-Krisen geplagte Jill spielte, die bekannteste ist. Peet hat an der Columbia University einen Abschluss in amerikanischer Geschichte und wurde von der berühmten Schauspiellehrerin Uta Hagen dazu überredet, eine Filmkarriere zu verfolgen.

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