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Alice Cooper

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Leben & Werk

Der Schock-Rocker Alice Cooper wird 1948 unter dem bürgerlichen Namen Vincent Damon Furnier als Sohn französischstämmiger Eltern in Detroit geboren. Er wächst in Arizona auf, wo er in den Sechzigern (als großer Beatles-Fan) seine ersten Bands gründet, darunter auch eine Gruppe namens The Nazz. Als er erfährt, dass Todd Rundgren eine gleichnamige Formation leitet, tauft er die Band in Alice Cooper um. Der Legende nach soll Furnier die Reinkarnation der im 17 Jahrhundert in Neu-England verbrannten Hexe gleichen Namens sein. 1968 zieht die Band nach Kalifornien um und unterschreibt bei Frank Zappas Label Straight Music, wo sie zwei zunächst wenig beachtete Alben veröffentlichen. Mit ihren theatralischen Bühnenshows fallen Alice Cooper jedoch inmitten der langbärtigen Hippie-Kultur auf. Während der Konzerte lässt sich Furnier vor den Augen begeisterter Fans nach allen Regeln mittelalterlicher Kunst foltern. Ein neues Genre entsteht: der Schock-Rock. Es gelingt Alice Cooper, die prominente Rock-Modedesignerin Cindy Dunaway (Pink Floyd, The Who) und den Produzenten Bob Ezrin für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. 1971 trifft „I’m Eighteen“ bei der heranwachsenden Generation junger Rockfans ins Schwarze, 1972 gefolgt von „School’s Out“, dem größten Einzelerfolg der Band. Die Single erreicht Platz zwei der US-Charts und Nummer eins in Großbritannien. Insgesamt werden über eine Million Einheiten verkauft. „Billion Dollar Babies“ (darauf befindet sich auch „No More Mr. Nice Guy“) wird 1973 zum kommerziell erfolgreichsten Album für Furnier und seine Mitmusiker, bevor sich die Band 1974 auflöst: Der Chef möchte die Showelemente weiter ausbauen, den anderen geht es vorrangig um die Musik. Die vergeblichen Versuche seitens Politik und Verwaltung, die anstößigen Aufführungen zu unterbinden, haben inzwischen einen regelrechten Alice-Cooper-Mythos entstehen lassen, den Furnier geschickt zu nutzen weiß. Er nimmt den Bandnamen als offiziellen Namen an (nach eigenen Angaben steht er aus urheberrechtlichen Gründen sogar in seinem Pass) und produziert mit der Begleitband von Lou Reed sein erstes Soloalbum, „Welcome To My Nightmare“ - ein Top-Ten-Erfolg. Danach verlieren Kritik und Fans mehr und mehr das Interesse an dem inzwischen etwas ausgetretenen Konzept. 1977 lässt sich Cooper in ein New Yorker Sanatorium einliefern, um seine Alkoholsucht zu bekämpfen. Durch die Achtziger hangelt sich die Schock-Legende mit einer Reihe wenig erfolgreicher Alben. Erst das von Desmond Child produzierte Album „Trash“ (1989) verhilft ihm zu einem Comeback, dem eine weltweite Stadien-Tournee folgt. 1991 veröffentlicht Alice Cooper auf „Hey Stoopid“ einen gleichnamigen Song, der zu einer Anti-Drogen-Hymne wird, 1992 hat er einen kurzen Auftritt im Kino-Kultfilm „Wayne’s World„. Zu Anfang des neuen Jahrtausends überrascht der Veteran mit zwei aufeinander folgenden Konzeptalben, „Brutal Planet“ (2000) und „Dragontown“ (2001). Der bekennende Kirchgänger beginnt, sich auch in anderen Gefilden umzutun: Er eröffnet in Phoenix und Cleveland zwei Restaurants namens Cooperstown und wird zum Gastgeber einer sehr populären Radiosendung mit dem Titel „Night With Alice Cooper“. 2003 erhält er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, Ecke Orange Drive/Hollywood Boulevard. Das Album „Dirty Diamonds“ erscheint 2005.

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Videos und Bilder

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