Zwei Bären für "Sophie Scholl"

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Erneuter Berlin-Triumph für das deutsche Kino: „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ erhielt Silberne Bären für die beste Darstellerin und die beste Regie. Der südafrikanische Wettbewerbsbeitrag „U-Carmen eKhayelitsha“ von Mark Dornford-May gewann den Goldenen Bären als bester Film.

Julia Jentsch als Widerstandskämpferin Sophie Scholl Bild: X Verleih (Warner)

Der südafrikanische Wettbewerbsbeitrag U-Carmen e Khayelitsha“ von Mark Dornford-May hat den Goldenen Bären als bester Film der Berlinale 2005 gewonnen, der Silberne Bär für die beste Darstellerin geht an Julia Jentsch für ihre Rolle in „Sophie Scholl – Die letzten Tage „. Der Regisseur des Films, Marc Rothemund, wurde mit einem Silbernen Bären für die beste Regie geehrt.

Der Große Preis der Jury ging an den chinesischen Film „Kong Que“ („Der Pfau“) von Gu Changwei. Als bester Darsteller wurde Lou Taylor Pucci für seine Rolle in „Thumbsucker“ ausgezeichnet. Für die beste Filmmusik bekam Alexandre Desplat („De battre mon coeur s’est arrete„) einen Silbernen Bären. Für seine herausragende künstlerische Leistung erhielt Tsai Ming Liang für das Drehbuch zu „Tian Bian Yi Duo Yun“ („The Wayward Cloud“) einen Bären in Silber; der Film wurde zudem mit dem Alfred-Bauer-Preis geehrt. Für „Paradise Now“ erhielt Regisseur Hany Abu Assad den AGICOA-Preis Der Blaue Engel für den besten europäischen Film.

» Die Preisträger der Berlinale 2005 im Überblick

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