Alexander Radszun

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Psychopathen und zwielichtige Persönlichkeiten gehören zu den Paraderollen von Alexander Radszun. Als Eurocop Christian Merian aus Basel wechselte der Schauspieler mit den stechenden Augen die Seiten.

Alexander Radszun wurde am 6. Mai 1952 in Berlin geboren. Bereits im Alter von zwölf Jahren sprach er erfolgreich für eine Rolle neben dem großen Martin Held am Schillertheater vor. Allerdings wurde das Debüt vom Gymnasium untersagt. Radszun machte Abitur und besuchte im Anschluss die Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Nach kurzen Ausflügen an die Städtischen Bühnen Augsburg und die Münchner Kammerspiele widmete sich Radszun der Karriere vor der Kamera. 1975 hatte er eine Rolle in Alfred Vohrers Fallada-Verfilmung „Jeder stirbt für sich allein“, 1981 besetzte ihn Hans W. Geißendörfer in seiner Literatur-Verfilmung „Der Zauberberg„. 1985 wirkte er neben den Hollywood-Stars Burt Lancaster und Julie Christie in Bernhard Sinkels TV-Vierteiler „Väter und Söhne“ mit. Besonders häufig arbeitete Radszun mit Regisseur Dieter Wedel zusammen, der ihn gleich in vier seiner erfolgreichen Mehrteiler einsetzte. Von 1988 bis 1993 übernahm Radszun eine feste Rolle in der Krimi-Reihe „Eurocops“, wo er den Schweizer Ermittler Christian Merian spielte. Wesentlich häufiger stand der Mime mit den stechend blauen Augen allerdings als Bösewicht, Psychopath oder Verbrecher vor der Kamera und hatte häufige Episoden-Hauptrollen in Krimi-Reihen wie „Tatort“. 2009 stand Radszun im TV-Krimi „Stubbe - Von Fall zu Fall: Sonnenwende“ als Stubbes Ex-Kollege Karsten May mal wieder auf der Seite der Guten.

Alexander Radszun ist verheiratet und hat eine Tochter. Der Schauspieler lebt in Berlin.

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