Leben & Werk

Der Bühnenschauspieler und Theaterleiter Alexander May trat in einigen wenigen Filmen des Neuen Deutschen Films auf und spielte 1967 in Johannes Schaafs „Tätowierung“ den freundlich liberalen, sich an modernen Erziehungsmethoden versuchenden und scheiternden Familienvater, der einen Jungen aus der Erziehungsanstalt adoptiert und von ihm erschossen wird. May erhielt für seine Leistung den Bundesfilmpreis. Er war als Vaterfigur in der Heinrich-Böll-Verfilmung „Ansichten eines Clowns“ (1975) und in Heidi Genées „Stachel im Fleisch“ (1981) sowie in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen.

Seine eigentliche Bedeutung liegt in der Theatergeschichte. May, 1927 in Görlitz geboren, debütierte 1948 als Schauspieler, trat auf den Bühnen von Bochum, Oberhausen, München und Gießen auf und war von 1978-1988 Intendant des Staatstheaters Hannover. Er inszenierte Klassiker und Volkstheater, Karl-Valentin-Abende und Opern.

Am 2. Mai 2008 verstarb Alexander May im Alter von 80 Jahren in Hannover.

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