Alan Rickman Poster

Neue Enthüllung um „Harry Potter“: Alan Rickman war „frustriert“ wegen seiner Rolle als Snape

Andreas Engelhardt  

Kaum ein Schauspieler wird derart stark mit einer Rolle verbunden wie Alan Rickman mit seiner Darbietung als Snape in der „Harry Potter“-Reihe. Jetzt veröffentlichte Briefe enthüllen allerdings, dass Rickman zumindest zu Beginn nicht begeistert über seinen Part war, sondern oftmals damit haderte.

Jetzt veröffentliche Briefe von Alan Rickman enthüllen, dass der Darsteller von Severus Snape aufgrund seiner Arbeit an den „Harry Potter“-Filmen frustriert war. Der britische Schauspieler verstarb 2016 eine Woche vor seinem 70. Geburtstag. Bei einer Auktion in London sollen jetzt persönliche Briefe von ihm versteigert werden. Ihr Wert wird auf 950.000 britische Pfund geschätzt, wie Independent berichtet, was 1,09 Millionen Euro entspricht.

Einer der Briefe stammt von Produzent David Heyman, der Rickman für seine Arbeit an „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ dankt: „Ich weiß, dass du manchmal frustriert bist, aber du sollst wissen, dass du ein wichtiger Bestandteil der Filme bist. Und du bist brillant“, schreibt Heyman dort.

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Joanne K. Rowling bedankte sich bei Alan Rickman

Außerdem schrieb Alan Rickman 2009 eine Notiz für die Dreharbeiten von „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Unter dem Titel „In Snapes Kopf“ schreibt er darin über seine Frustration, da Regisseur David Yates seinen Charakter falsch angehe. Rickman bringt darin zum Ausdruck, dass Yates seiner Meinung nach auf wichtige Aspekte verzichtet, weil diese angeblich für ein Publikum voller Teenager nicht interessant seien.

Darüber hinaus ist aber auch ein Brief von „Harry Potter“-Schöpferin Joanne K. Rowling in der Sammlung, die Rickman dafür dankt, dass er ihrem komplexesten Charakter gerecht wurde. Rowling verriet Rickman bereits früh die wahre Bedeutung seiner Rolle, noch bevor die Öffentlichkeit durch die Bücher davon erfuhr.

Rickman soll dieses Wissen genutzt haben, um seiner Figur mehr Tiefe zu verleihen und dabei auch Anweisungen von Regisseuren übergangen haben. Anscheinend war dies aber nicht immer genug, um die Frustration, die diese verschwiegene Rolle mit sich brachte, auszugleichen. Wobei genau dieses Gefühl, ein wichtiges persönliches Geheimnis zu hüten, dem Darsteller womöglich geholfen hat, Snape zu solch einer ikonischen Figur auf der Leinwand werden zu lassen.

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