Roman Polanski sieht Gespenster

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Am 4. Februar fiel in Berlin die erste Klappe zu Roman PolanskisThe Ghost„. Dort hatte der renommierte Regisseur zuvor bereits das mit drei Oscars prämierte Drama „Der Pianist“ gedreht.

Oscar-Preisträger Roman Polanski verfilmt in Deutschland einen Roman von Robert Harris Bild: Kurt Krieger

„Wir wären bei jedem Polanski-Film dabei gewesen“, so Christoph Fisser, Chef von Studio Babelsberg. „Er ist einer der bedeutendsten Regisseure, und es ist immer eine Ehre, bei so einem Projekt dabei zu sein“, begründet er das Engagement des Studios. „Wir gehen auch davon aus, dass der Film gut im Kino laufen wird.“

Immerhin handelt es sich bei „The Ghost“ um die Verfilmung eines preisgekrönten Bestsellers von Robert Harris, dessen „Vaterland“ und „Enigma“ dienten bereits als Vorlagen für Spielfilme. Und genau wie diese kann auch „The Ghost“ eine prominente Besetzung vorweisen: Ex-Bond-Darsteller Pierce Brosnan spielt einen ehemaligen britischen Premierminister, der seine Memoiren schreibt. Sein Assistent stirbt, und ein von Ewan McGregor gespielter Ghostwriter springt ein.

Pierce Brosnan und Ewan McGregor sind die Stars des Politthrillers "The Ghost" Bild: UIP/Kurt Krieger

Ärger mit den Ladys

Die Vergangenheit des Politikers und die Damen um ihn herum – Olivia Williams und „Sex and the City„-Lady Kim Cattrall – erweisen sich als äußerst gefährlich für den Neuen. Tom Wilkinson, Robert Pugh und James Belushi haben weitere Rollen übernommen.

Polanski, der für „Der Pianist“ seinen ersten Regie-Oscar nach einer Reihe von Nominierungen bekam, wiederum habe „sich sehr wohlgefühlt“ während der Dreharbeiten von „Der Pianist“, weiß Fisser. So ist Studio Babelsberg nun Koproduzent des Politthrillers. Hauptproduzenten sind Polanski, Robert Benmussa und Alain Sarde. Gemeinsam stemmten sie bereits „Der Pianist“ und „Oliver Twist„.

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