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Bergman-Schauspielerin Ingrid Thulin ist tot

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Alain Resnais Poster
© Constantin

Sinnlich, kühl und fordernd: Ingrid Thulin gehört neben ihren Landsfrauen Ingrid Bergman und Greta Garbo zur Schauspiel-Elite Schwedens.

Der Beginn einer großen Karriere: Ingrid Thulin in "Wilde Erdbeeren" Bild: Constantin

Bekanntheit erlangte die 1929 geborene Skandinavierin durch ihre Zusammenarbeit mit dem neunfach Oscar-nominierten Regisseur Ingmar Bergman. Ihr Debüt gab Ingrid Thulin 1957 in „Wilde Erdbeeren„. Nur ein Jahr später wurde sie für ihre schauspielerische Glanzleistung in Bergmans „Nahe dem Leben“ in Cannes ausgezeichnet.

Einen internationalen Skandal löste schließlich 1963 vor allem ihre Masturbationsszene in „Das Schweigen“ aus, der wegen seiner direkten Darstellung von Sexualität massiv attackiert wurde.

Ähnlich feurige Debatten entfachte sie in Luchino Viscontis Kriegsdrama „Die Verdammten„, in dem sie mit ihrem eigenen Sohn schläft. Unter ihren 60 Filmen kann die Grande Dame zahlreiche Zusammenarbeiten mit internationalen Regisseuren verbuchen. So stand sie für Alain Resnais in „Der Krieg ist vorbei“ und George Pan Cosmatos in „Cassandra Crossing“ vor der Kamera.

Aussichtsloser Kampf

Anfang der 90er Jahre wurde es ruhig um die blonde Schwedin. Die seit den 60er Jahren in Rom lebende Schauspielerin war zur Krebstherapie nach Stockholm zurückgekehrt. Doch auch wenn sie den Kampf gegen den inneren Feind nicht gewinnen konnte, wird sie die Zuschauer auf der Leinwand sicherlich noch lange in ihren Bann ziehen.

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