Keiner stellt die Unterwelt glaubhafter dar als Robert De Niro. Nun kehrt er in seiner Paraderolle zurück: als Mafia-Boss.

Keiner kann den Mafia-Gesichtsausdruck so gut wie er: Robert De Niro Bild: UIP

Eines der großartigsten Gespanne Hollywoods ist wieder da: Martin Scorsese und Robert De Niro. Nach „Casino„, ihrem letzten gemeinsamen Film vor 13 Jahren, werden die beiden Stars nun erneut einen Mafia-Stoff umsetzen: „I Heard You Paint Houses“ bezieht sich auf ein Buch von Charles Brandt, das sich um den Mafiakiller Frank „The Irishman“ Sheeran dreht.

Sheeran soll in den 70er Jahren über 25 Auftragsmorde ausgeführt haben. Angeblich war er auch für den Mord und die anschließende Zerstückelung des US-amerikanischen Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa verantwortlich, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen hatte.

Renovierung gefällig?

Der Titel des Buches, frei übersetzt „Wie ich höre, streichen Sie Häuser“, bezieht sich auf eine Episode zwischen Sheeran und Hoffa: Angeblich stellte Hoffa diese Frage bei ihrem ersten Telefonkontakt. „Häuser streichen“ bedeutete im amerikanischen Gangstermilieu, jemanden umzubringen. Entstanden ist diese Redewendung aus dem Entfernen der Blutspritzer von den Wänden nach einer Exekution und dem anschließenden notwendigen Neuanstrich.

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Demnächst ist Robert De Niro in „Righteous Kill“ zu sehen, einem Cop- und Selbstjustiz-Thriller mit „Heat„-Partner Al Pacino. In Planung ist weiterhin eine Neuverfilmung des italienischen Dramas „Allen geht’s gut“ um einen Mann, der mit dem Verlust seiner Frau fertig werden muss.

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