Akon

Schauspieler • Producer
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Leben & Werk

Mit sieben Jahren kam der im Senegal geborene Aliaune Thiam - alias Akon - mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten. Der Sohn des bekannten afrikanischen Perkussionisten Mor Thiam (er gilt als Weltmeister der Djemba und tourte unter anderem mit Nancy Wilson, B.B. King, Lester Bowie und Freddie Hubbard) wuchs umgeben von Musik in New Jersey auf und lernte verschiedene Instrumente. Schließlich entdeckte er den HipHop für sich. Leider aber übte die Straße einen noch größeren Reiz auf den Heranwachsenden aus als die Schule. Akon rutschte ins Gang-Milieu ab, wurde als Kleinkrimineller inhaftiert. Dank seines Stiefbruders Divine Stevens, der über sehr gute Kontakte innerhalb der Szene verfügte, fand derweil ein Demo-Tape den Weg auf die Schreibtische der A&R-Abteilung von Street Records Corporation/Universal. Dort wurde das Talent erkannt. Dem Debütalbum stand nur noch eine Kleinigkeit im Weg: Akon saß noch. Aus der Not wurde aber bald eine Tugend, als der junge Gangsta-Rapper diese Zeit in dem Titel „Locked Up“ verarbeitete, der ihm später zu weltweitem Erfolg verhalf. Im Juni 2004 endlich erschien „Trouble“, das noch offen ließ, wohin die Reise gehen soll: Themen wie Knast, Straßengangs und das Leben in der Stadt werden in eine interessante Melange aus Raps und samtweichen, westafrikanisch angehauchten Melodien gegossen. Aus dem Gangster wird ein Geschäftsmann: Für den nächsten Streich hat Akon inzwischen sein eigenes Label Convict Music gegründet. Der ganz große Knall in Deutschland folgte 2005: Mit „Lonely“ landete Akon den unangefochtenen Sommerhits des Jahres, der scheinbar ohne Pause über die Radiofrequenzen schmetterte und mit seinem markanten Refrain bald vom Ohrwurm zum Nervtöter avancierte. Die Single enterte im Mai die Chartsspitze und hielt diese Position während der nächsten zwei Monate mühelos. Während die Folgesingle „Pot Of Gold“ in den Niederrungen der Charts dümpelte, gelang Akon 2006 unterstützt von Eminem die Rückkehr in die Top Fünf der Charts mit der Single „Smack That“. Das folgende Album „Konvicted“ erreichte indes lediglich Platz 75.

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