Adrien Brody zog für "Predators" in den Urwald

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Adrien Brody Poster

Die Rollen-Vorbereitungen von Hollywood-Stars muten mitunter bizarr an. Ein weiteres Glanzstück in dieser Kategorie lieferte nun Adrien Brody ab.

Harter Knochen: Adrien Brody Bild: Kurt Krieger

Denn während zum Beispiel 50 Cent als Häftling in der Todeszelle und Christian Bale für „Der Maschinist“ extrem Gewicht abnahmen oder Daniel Day-Lewis für „Der letzte Mohikaner“ wochenlang mit einer Muskete durch Hollywood lief, so waren diese Maßnahmen doch noch irgendwie als nachvollziehbare Rollenvorbereitung zu sehen.

Warum es aber Adrien Brody für seinen Part in „Predators“ so übertrieb, bleibt wohl sein Geheimnis. Der Oscar-Gewinner („Der Pianist„) gilt als überragender Schauspieler und sein Part in dem Action-Reißer von Regisseur Nimród Antal dürfte ihn wohl nicht vor all zu große künstlerische Herausforderungen gestellt haben.

Dennoch zog Brody bereits längere Zeit vor der ersten Klappe an den Drehort Hawaii - doch dort quartierte er sich nicht wie die später angereisten Kollegen in einem Luxushotel ein. Brody hauste bis zum Abschluss der Dreharbeiten in einem Bretterverschlag irgendwo im Regenwald und verließ diesen nur zum Training. Für seine Szenen musste er eigens von der entlegenen Hütte abgeholt werden und die Crew bekam ihn außerhalb des Drehs überhaupt nicht zu sehen.

Isolation irgendwo im Nirgendwo

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„Ich wollte mich bewusst isolieren und schnell in die Rolle von Royce finden“, meinte Brody lapidar. „Also blieb ich in meiner Hütte, aß schlichte Mahlzeiten, meditierte viel, schlief wenig und las eine Unmenge an Büchern über Militärtaktik, Kommandoeinheiten und Biografien von Soldaten. Es war eine sehr intensive Phase meines Lebens, aber eine Figur wie Royce braucht einfach ein solches Maß an Disziplin.“

Offenbar ahnte Adrien Brody schon vorher, dass gerade seine Besetzung in der Presse für Irritationen sorgen könnte, schien der zerbrechlich wirkende Mime doch wenig geeignet, den wortkargen Söldnerführer Royce in „Predators“ zu spielen. Vielleicht erzählt Brody darum derzeit auch gerne, wie er als Jugendlicher im fiesen New Yorker Stadtteil Queens von einer 30 Mann starken Gang ausgeraubt wurde, die einem Kumpel sogar ein Ohr abschnitten. Image ist eben alles in Hollywood …

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