Der Vulkanier Spock war der Filmcharakter, den Leonard Nimoy beinahe ein halbes Jahrhundert lang in Film und Fernsehen verkörperte. Der letzte größere Auftritt Spocks, der zu den wichtigsten Figuren des von Gene Roddenberry erdachten Star Trek-Universums zählt, war in J.J. Abrams Star Trek XI. Vor kurzem verstarb der beliebte Schauspieler an den Folgen eines Lungenleidens. Leonard Nimoys Sohn, Adam Nimoy, arbeitet allerdings schon an einer filmischen Auferstehung seines Vaters in einer Dokumentation über seine Paraderolle.

Die Planung zu der Doku, die den Titel For The Love of Spock tragen soll und sich intensiv mit der Figur des Vulkaniers auseinandersetzen wird, begann schon zu Lebzeiten Leonard Nimoys. Zachary Quinto, der den jungen Spock in dem 2009 eingeleiteten Reboot des Star Trek-Franchises verkörperte, konnte bereits als Sprecher gewonnen werden. Das Vorhaben unterstützen und auch aktiv mitwirken zu wollen, versicherte überdies William Shatner, der James T. Kirk, den Captain der Enterprise, in Ur-TV-Serie Raumschiff Enterprise (1966-1969) und in sieben Filmen spielte. Zuletzt gemeinsam im Kino waren Nimoy und Shatner 1991 in Star Trek VI: Das unentdeckte Land zu sehen.

Von der Planung bis zur Umsetzung von For The Love of Spock wird es jedoch noch eine Weile brauchen. Noch befinden sich die Arbeiten zu der Doku in einer sehr frühen Phase. Unklar ist überdies, wie das Projekt finanziert werden soll. Falls der klassische Weg scheitert, wäre auch eine Finanzierung via Crowdfunding denkbar. Bei den zahlreichen Star Trek-Fans weltweit, wäre es doch gelacht, wenn das Budget für den Film nicht zusammenkommen sollte.

(Bild: Paramount)

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