Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Adam Driver

Adam Driver

Schauspieler
Bilderstrecke starten(22 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Adam Driver

Leben & Werk

Der US-Amerikanischer Schauspieler mit der tiefen Stimme feierte seinen internationalen Durchbruch als Kylo Ren in „Star Wars 7“. Bevor er jedoch als Bösewicht bei Millionen von Zuschauern bekannt wurde, war er zunächst in Indiefilmen wie „Frances Ha“, mit musikalischen Gastspiel in „Inside Llewyn Davis“ oder als aufstrebender Filmemacher in „Gefühlt Mitte Zwanzig“ zu sehen. Viel Kritikerlob erhielt er für die HBO-Serie „Girls“, wo er den Freund der Protagonistin spielt. Dank „Marriage Story“ darf er sich Oscar-Chancen ausrechnen.

Adam Driver Leben und Karrierestart

Geboren am 19.11.1983 in San Diego, Kalifornien zog er bereits mit sieben Jahren in den Bundesstaat Indiana. Kurz nach den Terror-Anschlägen vom 11.September 2001 beschloss er mit gerade mal 17 Jahren bei den Marine Corps anzuheuern. Von 2001-2004 diente er, ehe er nach einem Brustbein-Bruch nach einem Mountain Bike Unfall entlassen wurde. Danach begann er zunächst in seiner Heimat in Indianapolis zu studieren, wechselte jedoch nach einem Jahr an die renommierte Juilliard School in New York. Dort schloss er seine Schauspielausbildung im Jahr 2009 mit dem Bachelor ab.

Mit dem Degree in der Tasche war er zunächst in Broadway-Produktionen zu sehen, ehe er in der kurzlebigen Copserie „The Unusuals“ (2009) neben Jeremy Renner erstmals im TV auftrat. Sein Filmdebüt folgte 2011 in Clint Eastwoods Biopic über „J. Edgar“ (2011) in welchem er nur eine kleine Rolle spielt. Weitere kurze Auftritte in „Gayby“ (2012) oder dem beschwingten Indie-Film „Frances Ha“ (2012) mit Greta Gerwig folgten.

Adam Driver in „Girls“

2012 ist er in Lena Dunhams HBO-Comedy „Girls“ (2012-2017) zu sehen, wo er als Adam Sackler im Verlauf der Serie eine On-Off-Beziehung mit Lena Dunhams Charakter führt. Für seine Darstellung des personifizierten New Yorker Lebensgefühls erhielt er nicht nur Kritikerlob, sondern wurde zudem in drei Jahren hintereinander für den Emmy als bester Comedy-Darsteller nominiert.

Parallel zu seinem Engagement in „Girls“ war er im epochalen Biopic von Steven Spielberg über den US-Präsident „Lincoln“ (2012) als Telegrafen Samuel Beckwith zu sehen. Musikalisch wird es hingegen im skurrilen Portrait eines Folksängers der Coen-Brüder „Inside Llewyn Davis“ (2013). Hier jammt er gemeinsam mit Hauptdarsteller Oscar Isaac und Justin Timberlake im Tonstudio. Im Selbstfindungsfilm „Spuren“ (2013) unterstützt er als Fotograf das Vorhaben der jungen Australierin (Mia Wasikowska) allein durch die australische Wüste zu wandern, während er in der romantischen Komödie „The F-Word“ (2013) den besten Freund von Daniel Radcliffe spielt.

Indie-Filme wie „Sieben verdammt lange Tage“ oder „Paterson“

In „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (2014) mimt er einen aufstrebenden Dokumentarfilmemacher, der in Ben Stiller sein großes Idol sieht. Im Familienchaos versinkt er indes bei der Dramödie „Sieben Verdammt lange Tage“ (2014). Gemeinsam mit seinen drei älteren Geschwistern (Jason Bateman, Tina Fey, Corey Stoll) soll er den letzten Wunsch seines verstorbenen Vaters Folge leisten und den jüdischen Glauben folgend eine Woche gemeinsam trauern.

Als FBI-Agent wird er im SciFi-Film „Midnight Special“ (2016) dazu abgestellt, heraus zu finden ob der Sohn von Michael Shannon für übernatürliche Ereignisse verantwortlich ist. Im Rahmen des Cannes Filmfestival 2016 feierte das Drama von Jim JarmuschPaterson“ Premiere. Darin spielt Adam Driver einen verträumten Busfahrer, der in seiner Freizeit Gedichte über seinen Alltag schreibt. Außerdem wurde auf dem Filmfestival bekannt gegeben, dass er neben Michael Palin in Terry Gilliams lang geplanter Adaption von „The Man Who Killed Don Quixote“ zu sehen sein wird.

Adam Driver als Kylo Ren in den „Star Wars“-Filmen

Im Dezember 2015 feierte Adam Driver seinen endgültigen Durchbruch auf der internationalen Bühne. An den Kinokassen wurde „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ (2015) zum erfolgreichsten Film im Franchise in welchem er Kylo Ren, einen oberen Befehlshaber innerhalb der Ersten Ordnung, spielt. Mit einem Hang zur dunklen Seite der Macht und Gewaltausbrüchen umgibt ihn nicht nur ein finsteres Geheimnis, sondern er stellt einen gefährlichen Gegner der Helden um Rey, Finn und Poe (Daisy Ridley, John Boyega und Oscar Isaac) dar.

Die epische Weltraumtrilogie wurde 2017 und 2019 mit „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ und „Star Wars 9: Der Aufbruch Skywalkers“ fortgesetzt, in welchen die Geheimnisse um Kylo Ren gelüftet wurden und der innere Kampf zwischen der dunklen und guten Seite ausgefochten worden ist. Auf historischen Pfaden wandelt er indes für Martin Scorsese in „Silence“ (2016): Gemeinsam mit Andrew Garfield reist er als Priester nach Japan um den christlichen Glauben zu predigen. In „Logan Lucky“ (2017) versucht er zusammen mit Channing Tatum während eines Autorennens einen Raub durchzuführen.

Oscar-Nominierungen für „Marriage Story“ und „BlackKklansman“

Zum ersten Mal über eine Oscar-Nominierung durfte sich Adam Driver 2019 für seine Darbietung als Bester Nebendarsteller in „BlackKklansman“ freuen. Darin spielt er den Partner eines schwarzen Cops (John David Washington), der den Ku Klux Klan erfolgreich infiltrierte. Gleich ein Jahr später folgt die zweite Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für seine vierte Zusammenarbeit mit Noah Baumbach. Im Netflix-Drama „Marriage Story“ sind er und Scarlett Johansson in einem Scheidungskrieg zugange, der auf die Kosten ihres gemeinsamen Kindes ausgefochten wird.

Im Amazon-Thriller „The Report“ mimt Driver den Senatsmitarbeiter Daniel Jones, der damit beauftragt wird die Foltermethoden der CIA nach den Anschlägen des 11. September in Krisengebieten zu untersuchen. Komödiantischer geht es im Zombiefilm „The Dead Don’t Die“ von Jim Jarmusch zu. Dort wird ein verträumtes Städtchen von Zombies heimgesucht, während sich Driver und Bill Murray in den Hauptrollen versuchen gegen die Untoten zu behaupten.

Adam Driver Privat

Der 1,89m hoch gewachsene US-Amerikaner hat eine ältere Schwester namens April. In seiner Jugend beschrieb er sich gern als Rebell, gründete beispielsweise mit seinen Freunden einen „Fight Club“ nach der Rezeption des gleichnamigen Films.

An der Juilliard lernte er Joanne Tucker kennen, die er im Juni 2013 heiratete. In sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Instagram oder Snapchat sucht man den verhaltend lebenden New Yorker vergeblich.

Adam Driver Auszeichnungen

Oscar-Nominierung

2020 Nominierung als Bester Hauptdarsteller – „Marriage Story“

2019 Nominierung als Bester Nebendarsteller – „BlackKklansman“

Emmy Awards

2015 - Nominierung als Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie - „Girls“

2014 - Nominierung als Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie - „Girls“

2013 - Nominierung als Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie - „Girls“

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare