Leben & Werk

Kanadischer Drehbuchautor und Regisseur. Spezialist für romantische Komödien mit dramatischen Verwicklungen, in stimmiges Licht gerückte Schauplätze und Starbesetzung, schrieb der 1956 in Toronto geborene kanadische Drehbuchautor (elf Filme) und Regisseur (vier Filme) Adam Brooks Thriller, Märchen und Literaturadaptionen. Sein Schwerpunkt blieben aber meist Love Stories mit einem Touch Märchen, einer Prise Realität und einigem Tiefgang. Brooks‘ größter Erfolg als Regisseur und Drehbuchautor ist die Komödie „Vielleicht, vielleicht auch nicht“ (2007): Vor der Scheidung stehend, erklärt Will (Ryan Reynolds) der elfjährigen Tochter Maya (Abigail Breslin) seine Beziehungen zu den drei Frauen (Rachel Weisz, Isla Fisher, Elizabeth Banks), in die er verliebt war, wobei er Namen und Details ändert, damit Maya ihre wahre Mutter errät.

Adam Brooks arbeitete im Lauf seiner Karriere mehrfach mit Griffin Dunne zusammen, der in Brooks‘ Erstlingsfilm „Almost You“ (1985) die Hauptrolle als Ehemann einer behinderten Frau spielt, der sich neu verliebt. Für Regisseur Dunne schrieb er die Drehbücher zur Komödie „Duke of Groove“ (1997, TV) und zur Hexen-Fantasy „Zauberhafte Schwestern“ (1998), in der sich Sandra Bullock und Nicole Kidman einen Zickenkrieg unter Zauberinnen liefern. Brooks schrieb für Lawrence KasdansFrench Kiss“ (1995) Meg Ryan eine ihrer witzigsten Rollen als phobiengeplagte Frau auf den Leib, die sich in einen Dieb (Kevin Kline) verliebt, und adaptierte für René Zellweger 2004 „Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns„, den zweiten Teil von Helen Fieldings Farcen um die übergewichtige, an Ratgebern klebende Londoner TV-Reporterin in Beziehungsnöten mit Colin Firth und Hugh Grant. Seine beste Drehbuch-Arbeit ist die von Richard Loncraine inszenierte Sport-Tragikomödie „Wimbledon - Spiel, Satz..und Liebe“ (2003) mit Kirsten Dunst und Paul Bettany als Tennisprofis zwischen Pflicht und Neigung.

Als Regisseur inszenierte Brooks 1989 die israelisch-amerikanische Version des Brüder-Grimm-Märchens „Rotkäppchen“ (mit Isabella Rossellini), und 1999 das Thrillerdrama „Invisible Circus - Deadly Shadows“, in dem Jordana Brewster im Paris der 70er-Jahre ihre verschwundene Schwester (Cameron Diaz) sucht.

Als Drehbuchautor zeichnete Brooks für die Sklavensaga „Menschenkind“ (1998), Adaption des Bestsellers von Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison, und TV-Arbeiten wie die Horror-Anthologie „Subway“ (1997) und die Politsatire „Heads“ (1993) verantwortlich.

Adam Brooks wurde 1985 für „Almost You“ auf dem Sundance Film Festival mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Ungewöhnliche Umbesetzung

    Angelina Jolie (Wanted) übernimmt die Hauptrolle in Edwin A. Salt. Das ungewöhnliche daran? Eigentlich war Tom Cruise (Von Löwen und Lämmern) für diese Rolle vorgesehen. Während sich nun Jolie für Philip Noyces Thriller als CIA-Agentin gegen den Vorwurf wehren muss, als Doppelspion zu arbeiten, versucht sich Cruise lieber als Chefkoch. Momentan ist er im Gespräch für die Rolle eines hochnäsiger Kochs in der...

    Kino.de Redaktion  
  • Weisz trifft auf die Bloom-Brüder

    Weisz trifft auf die Bloom-Brüder

    Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz hat sich für "The Brothers Bloom" verpflichtet. Darin bekommt sie es als Millionärin mit Trickbetrügern zu tun.

    Ehemalige BEM-Accounts  

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare