Aaron Paul

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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler und Emmy-Preisträger. Bevor Aaron Paul mit der Serie „Breaking Bad“ (2008-2013) weltberühmt wurde, war er in rund zwanzig TV-Serien in Gastrollen sowie in einigen Kinofilmen in Nebenrollen zu sehen.

Die Rolle des lässigen Meth-Kochs Jesse Pinkman, Schüler und Schützling von Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston), der Jesse in die Welt der Amphetamine einführt und ihn als Drogendealer arbeiten lässt, brachte ihm zwei Emmy Awards ein. Die Serie öffnete Aaron Paul die Türen für seine erste große Kinofilmhauptrolle als Actionheld in der Adaption der legendären Autorennspiel-Serie „Need for Speed“ (Electronic Arts), in der er als Rächer zwischen illegalen Straßenrennen und heißen Boliden agiert.

Als keinen Sinn im Leben findender Rockmusiker JJ, der sich vom Dach eines Londoner Hochhauses stürzen will und auf drei weitere potenzielle Selbstmörder trifft, ergänzt Paul in der Tragikomödie „A Long Way Down“ das brillante Ensemble um Pierce Brosnan, Toni Collette und Imogen Poots, seine Herzdame in „Need for Speed“. Als hebräischer Prophet Joshua ist Paul 2014 in Ridley Scotts Bibel-Epos „Exodus“ an der Seite von Christian Bale als Moses zu sehen.

Aaron Paul Sturtevant wurde 1979 in Emmett, Idaho, als fünftes Kind eines Baptistenpfarrers in eine Familie mit englischen, deutschen und schottischen Vorfahren geboren. Er trat in der Kirche des Vaters in Boise, Idaho, in Theateraufführungen auf, wollte mit acht Jahren Schauspieler werden und beendete die örtliche High School ein Jahr früher. Mit 17 Jahren zog er mit der Mutter, einem Ford und 6.000 gesparten Dollar nach Los Angeles, wo er das meiste Geld verlor. Er arbeitete als Platzanweiser im Kino und als Maskottchen einer Radiostation.

Ab 1998 trat er in Kurzfilmen und je ein oder zwei Folgen der Serien „Beverly Hills, 90210„, „Melrose Place“, „Akte X“, „Susan“, „Emergency Room“, „CSI: Miami & Las Vegas“, „NYPD Blue„, „Criminal Minds„, „Veronica Mars“, „Sleeper Cell„, „Bones“ und „Big Love“ (14 Episoden) auf, bevor ihm Produzent Vince Gilligan die Rolle des Jesse in „Breaking Bad“ (AMC; 62 Folgen in 5 Staffeln) anvertraute. Er sollte ursprünglich nach der ersten Staffel ausscheiden, Gilligan entschied anders. 2014 ist er fürs Spin-Off „Better Call Saul“, Vorgeschichte von „Breaking Bad“, im Gespräch.

Aaron Pauls erster Kinofilm war das Drama „K-Pax“, in dem er den Sohn von Jeff Bridges spielt. In der Teenie-Komödie „Party Animals“ gehört er zu den Feierwütigen um Ryan Reynolds, in „Mission: Impossible III“ ist er der Bruder von Michelle Monaghan, Verlobte von Ethan Hunt (Tom Cruise). In den Horrorfilmen „The Last House on the Left“ (2009) und „Wreckage“ (2010) kämpft Paul in einer Gangsterbande bzw. auf dem Schrottplatz um sein Leben. In „Smashed“ (2012) ist er jung verheirateter Alkoholiker, in „Hellion“ (2013, auch Produzent) Vater eines dreizehnjährigen Kriminellen. 2015 stehen der Cop-Thriller „Triple Nine“ und das Drama „Fathers and Daughters“ (mit Russell Crowe und Amanda Seyfried) an.

Aaron Paul ist Fan der Crossover-Band Korn und trat in deren Musikvideo „Thoughtless“ und im Musikvideo „White Trash Beautiful“ der Band Everlasting auf. Im Autoradio hört er aber lieber Chill-Sounds. Seine Vorbilder sind Jack Nicholson, Steve McQueen und Leonardo DiCaprio.

Aaron Paul war für „Breaking Bad“ für den Golden Globe nominiert und wurde mit zwei Emmy Awards und zwei Saturn Awards als Bester Nebendarsteller einer Dramaserie ausgezeichnet.

Paul war mit Schauspielerin Samaire Armstrong und der kanadischen Schauspielerin und Sängerin Jessica Lowndes liiert. 2013 heiratete er seine langjährige Freundin, die Produzentin, Dokumentarfilmregisseurin und Schauspielerin Lauren Parsekian („Finding Kind“).

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