UFA Fiction plant eine neue TV-Serie über die Reeperbahn. Die Story klingt wie die verruchte Version von „Die Buddenbrooks“.

Diese Straße in St. Pauli ist über die deutschen Grenzen hinaus bekannt und seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für Musiker, Lebenskünstler, Kriminelle und Menschen, die im Rotlicht-Milieu arbeiten.

Die Reeperbahn 1960: „Dort gibt es keinen Dreck und keinen Ekel, weil alles erlaubt ist.“

Der obige Trailer gibt einen Einblick in die kommende Produktion, die unter dem Arbeitstitel „Zellers Reeperbahn“ umgesetzt wird. Geplant ist ein Mehrteiler, in dessen Mittelpunkt die Geschichte von Walter B. Zeller (Ulrich Tukur) steht. Er ist der Sohn einer Reedereifamilie aus Blankenese und lebt im berühmt-berüchtigten Stadtteil St. Pauli. Erzählt wird eine Hamburger Familiengeschichte, die in den 30er Jahren beginnt und in den 60ern in eine Katastrophe führt.

Die drei Söhne der Reeder-Familie bekämpfen sich untereinander mit harten Bandagen. Walter Zeller ist das schwarze Schaf mit eigenem Etablissement auf der Amüsiermeile. Dort spielt er seine Musik - eine Mischung aus Swing und Chanson. Zusätzliches Geld bringt er mit der Vermittlung chinesischer Schwarzarbeiter ins Haus. Zeller ist aber auch Zuhälter, ein Verbrecher mit der Moral eines Kindes und einem Hang zu Drogen. Für das Projekt wird Ulrich Tukur eigene Lieder komponieren, im Trailer erhaltet ihr schon eine kleine Kostprobe davon. Ebenfalls sind dort bereits die Konflikte skizziert, die die Serie behandeln wird, denn nach dem Tod des Vaters fällt das Familienerbe ausschließlich Walters älterem Bruder Georg zu. Thriller-Action deutet sich an, wenn man erfährt, dass Zeller einen Hit landet, im Radio und TV zu Bekanntheit gelangt und daraufhin seine Frau Almut entführt wird.

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Cast & Team

Neben Ulrich Tukur konnten noch weitere große Namen der deutschen Schauspieler-Riege für die Produktion gewonnen werden: Joachim Król, Lisa Wagner, Mala Emde, André Hennicke, Antonio Wannek, Hannah Schröder, Yung Ngo, Lisa Hrdina, Max Schimmelpfennig, Alexander Grünberg und Felix Römer.

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