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„Under the Dome“: Das Ende erklärt

Johanna Marek |

© Paramount

„Under the Dome“ fand nach drei Staffeln ein offenes Ende, das Raum für weitere Spekulationen lässt. Wir lassen die letzte Staffel noch einmal Revue passieren.

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Die US-amerikanische Mystery-Serie „Under the Dome“ handelt von der Kleinstadt Chesters’s Mill, die ohne jede Vorwarnung von einer durchsichtigen und schalldichten Kuppel von der Außenwelt abgeschnitten wird. Vorlage der Serie ist das gleichnamige Buch (auf Deutsch „Die Arena“) von Stephen King. Die Serie entwickelte jedoch schnell ein Eigenleben und dementsprechend ganz eigene Handlungsstränge – unabhängig von der Buchvorlage.

– Achtung, Spoilerwarnung für „Under the Dome“ Staffel 3! –

Im Fokus der Serie stehen vor allem der Ex-Soldat Dale „Barbie“ Barbara (Mike Vogel) und die Journalistin Julia Shumway (Rachelle Lefevre), ebenso wie das zwielichtige Stadtratsmitglied Jim „Big Jim“ Rennie (Dean Norris). Nach drei Staffeln wird die Kleinstadt schließlich von der Kuppel befreit, was uns zu dem sehr offenen und verwirrenden Ende führt. 

„Under the Dome“: Ein Blick unter die Glaskuppel

Die dritte und letzte Staffel der Mystery-Serie hat es noch einmal richtig in sich und bleibt bis zum Schluss spannend. Insbesondere die letzten drei Folgen beantworten viele offene Fragen, gleichzeitig werden neue aufgeworfen.

Am Anfang der Serie glauben die Bewohner wieder außerhalb der Kuppel zu sein. In Wirklichkeit sind sie aber in Kokons eingesperrt und befinden sich in einer Höhle. Neuankömmling Melanie (Grace Victoria Cox) hat sie hierher gebracht. Sie entdeckte vor Jahren das Ei mit ihren Freunden und starb kurz darauf. Melanie kommt lange nicht damit zurecht, nicht zu wissen, warum sie zurück ist und beginnt eine Beziehung mit Junior (Alexander Koch). Nach einiger Zeit wird ihr klar, was ihre Aufgabe ist. Durch einen Trick lockt sie die Bewohner in die Höhlen und führt sie durch ein Licht – angeblich – außerhalb der Kuppel. Niemand ahnt, dass Melanie sie in Kokons gewickelt hat und ihnen eine falsche Realität vorspielt.

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Aliens und ein geheimnisvolles Ei

Durch die Geschichte der Anthropologin Christine Price (Marg Helgenberger) erfahren wir, dass das Ei Menschen mit einer außerirdischen Lebensform infiziert. Als Christine sich mit dem Ei infizierte, entstand die Kuppel. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Eva Sinclair (Kylie Bunbury) wird sie in eine Art Kokon eingeschlossen und erlebt eine alternative Realität. Sie soll der Bevölkerung von Chester’s Mill dabei helfen, mit den Ereignissen unter der Kuppel fertig zu werden. Als Big Jim das Ei zerstört, wird sie mit allen anderen Bewohnern der Stadt, die Melanie Cross zwischenzeitlich ebenfalls in Kokons gesperrt hatte, befreit.

Die infizierte Christine sucht Kontakt zu Melanie. Sie ist sauer, dass es ihr nicht gelungen ist, Julia und Big Jim aufzuhalten, ehe die Transformation der anderen beendet war. Christine schickt nun Melanie los, um Julia zu töten, während sie Junior (Alexander Koch) dazu drängt, sich endlich von seinem Vater zu lösen. Dann sieht sie, wie Melanie und Julia miteinander kämpfen – und tötet Melanie mit einem Stich in den Rücken.

Königseltern: Eva und Barbie

Christine erklärt Eva, dass sie die Mutter der neuen Alien-Königin werden soll und daher unbedingt mit Barbie schlafen muss. Nachdem die verunsicherte Eva von Christine mit einer Flüssigkeit bedeckt wird, leistet sie keinen Widerstand mehr. Barbies und Evas Tochter Dawn (ebenfalls gespielt von Kylie Bunbury) wird zur Königin der Gemeinschaft. Ihr Ziel: Mit der Gemeinschaft die Weltmacht an sich reißen. Mit Joes (Colin Ford) Hilfe wird unter ihrer Herrschaft die Kuppel zerstört. Denn Dawn will ein neues Ei hinter der Kuppel finden, da Big Jim das andere Ei zerstört hat. Barbie hofft noch lange darauf, etwas Menschlichkeit in seiner Tochter zu entdecken. Er scheitert jedoch und muss sich eingestehen, dass Dawn nicht von dieser Erde ist. Es gelingt ihm schließlich die Königin zu töten.

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Auch außerhalb der Kuppel ist es nicht ruhig geblieben. Das Militär hat die Kuppel komplett umzingelt. Nachdem diese zerstört ist, werden Barbie, Julia und Big Jim sofort festgenommen und verhört. Die Regierung will, dass nichts von der Alien-Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt. Die Überlebenden sollen daher einen Geheimhaltungsvertrag unterzeichnen. Bei den Verhandlungen schlägt Big Jim noch einen Job für sich heraus. Die übrigen Infizierten werden vom Militär in Gewahrsam genommen und es wird nach einer Heilung gesucht. Hierunter befindet sich auch Joe, der sich bei der Zerstörung der Kuppel ebenfalls infiziert hat.

In Staffel drei müssen wir uns auch von Junior verabschieden, der in den Armen seines Vaters stirbt. Hier sehen wir wohl die einzige Szene in der Big Jim wahre Gefühle zeigt. Nachdem er seinen eigenen Sohn durch Notwehr umgebracht hat, fließen die Tränen.

Happy End?

Gegen Ende der dritten Staffel scheint es tatsächlich ein Happy End für (fast) alle Beteiligten zu geben. Barbie und Julia reisen verliebt durch das Land. Hunter hat einen Job bei der NSA und Big Jim beim Kongress der Vereinigten Staaten. Norrie (Mackenzie Lintz) hingegen arbeitet beim Militär, in der Hoffnung den infizierten Joe retten zu können. Doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer. Kurz darauf sehen wir Barbie und Julia gemeinsam mit Hunter ein Video schauen. Auf dem Überwachungsvideo ist Barbies Tochter zu sehen. Sie hat nicht nur überlebt, sondern hat auch ein neues Ei gefunden.

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„Under the Dome“: Offene Fragen bleiben bewusst unbeantwortet

Mit dem offenen Ende lässt die Serie viele Fragen unbeantwortet. Sind tatsächlich Aliens für die Kuppel verantwortlich gewesen oder war es doch nur ein Experiment des Militärs? Was hat es dann aber mit dem mysteriösen Ei auf sich? Und wie konnte Barbies Tochter überleben?

Eine Antwort auf diese Fragen gibt es bis heute nicht. Es bleibt dem Zuschauer überlassen, sich diese selbst zu beantworten. Produzent Neal Bear inszenierte das Ende der dritten Staffel bewusst so, dass eine vierte Staffel möglich, aber nicht nötig war. Grund für das schnelle und offene Ende waren miserable Einschaltquoten. Gleichzeitig gab die Romanvorlage „Die Arena“ von Stephen King nicht genug Stoff für eine Fortsetzung. Die Serienmacher wollten darüber hinaus keine vierte Staffel erzwingen, da sie die dritte Staffel für ein gelungenes Ende halten.

„Under the Dome“-Alternativen für Mystery-Fans

Wer Fan von Fantasy- und Mystery-Serien ist, für den könnten folgende Serien ebenfalls interessant sein:

  • „Lost“: Mystery-Serie über 48 Überlebende eines Flugzeugabsturzes, die auf einer einsamen Insel ums Überleben kämpfen
  • „The 100“: Die Science-Fiction-Serie handelt von einhundert Jugendlichen, die Jahre nach einem Atomkrieg von einer Raumstation zur Erde gesendet werden, um den Planeten wieder zu besiedeln.
  • „Akte X“: Überaus erfolgreiche Mystery-Serie über zwei FBI-Agenten, die paranormale Fälle untersuchen und dabei immer wieder auf eine Verschwörung von Regierungsmitgliedern und Außerirdischen stoßen.

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    Philipp Burmester  
  • Aus für "Under the Dome"

    Die Serie nach dem Bestseller "Die Arena" von Stephen King wird nach der dritten Staffel eingestellt. Am 10. September läuft die letzte Episode im US-TV.

    Ehemalige BEM-Accounts  

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