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„The Witcher“ Staffel 2 in Arbeit: Wie geht die Netflix-Serie weiter?

Author: Sebastian WernerSebastian Werner |

© Netflix/Katalin Vermes

Nachdem Netflix bereits das Startjahr für „The Witcher“ Staffel 2 verkündete, kann die Arbeit an den neuen Folgen beginnen.

Henry Cavill erwähnt in einer aktuellen Video-Botschaft, dass er wieder mit dem Training begonnen hat. Wie wir bereits berichteten, geht „The Witcher“ nun offiziell in die Vorproduktion. Die Dreharbeiten sollen im Februar 2020 starten. Derzeit ist ein Location-Scouting-Team in Schottland unterwegs, um neue Schauplätze für die zweite Staffel zu finden. Womöglich sickern demnächst erste Bilder vom Set durch, die wir euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten werden (mit Spoiler-Warnung versteht sich).

Ein aktuelles Gerücht besagt, dass „Game of Thrones“-Star Kristofer Hivju (Tormund) bald eine Rolle in „The Witcher“ übernehmen wird. Er könnte zum Beispiel Nivellen aus dem Kurzgeschichtenband „“ spielen, ein verfluchter Mann, der für seine Missetaten in ein bärenähnliches Ungetüm verwandelt wird.

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Netflix und Serienmacherin Lauren S. Hissrich haben die zweite Staffel für 2021 angekündigt. Das genaue Datum steht derzeit noch nicht fest, denn Hissrich möchte sich zugunsten der Qualität ausreichend Zeit für die Produktion nehmen. Gegenüber Gamesradar versprach sie außerdem, dass die zweite Staffel eine deutlich fokussiertere Erzählweise besitzen wird. Hatte die erste Staffel noch aus drei einzelnen Handlungssträngen von Geralt (Henry Cavill), Yennefer (Anya Chalotra) und Ciri (Freya Allan) bestanden, die außerdem in verschiedenen Zeitlinien spielten, werden die drei Hauptfiguren nun öfter miteinander in Kontakt stehen. Schmidt Hissrich fügt hinzu: „Die Handlung nimmt viel mehr Fahrt auf, weil alle Beziehungen, die wir in Staffel 1 aufgebaut haben, in Staffel 2 nun tatsächlich zum Tragen kommen werden.“

Staffel 1 hatte gerade einmal den Zeitraum von etwa zwei Wochen abgedeckt (vom Massaker von Cintra bis zum Aufeinandertreffen von Geralt und Ciri). Alle anderen Handlungsstränge waren im Grunde genommen nur Rückblicke, um die Figuren einzuführen.

„The Witcher“ soll eine langlebige Serie werden

Wie Schmidt Hissrich schon im November 2019 in einem Interview mit dem SFX magazine (via PCGames) verriet, hat sie bereits sieben Staffeln der Serie ausgearbeitet. Diese Planung war ihr besonders wichtig, da sie großen Wert auf eine langwierige Entwicklung der Charaktere legt. In einem Interview mit dem Collider gab sie am 21. Dezember 2019 bekannt, dass sie sich sogar 20 Staffeln vorstellen könne. Die Welt und die vielen Charaktere bieten zahllose Geschichten und Hissrich würde solange an dieser Serie weiterschreiben, wie es Sinn ergibt.

Das dürfte ganz im Sinne des polnische Autoren Andrzej Sapkowski sein, der schon seit den frühen 90er Jahren Kurzgeschichten und Romane über Geralt von Riva schreibt. Er war mit den populären drei „The Witcher“-Spielen nie besonders zufrieden, weil sie sich in seinen Augen zu sehr von seiner Vorlage unterschieden. Mit der Serie ist Sapkowski dagegen so zufrieden, dass er kürzlich verkündete, Henry Cavill soll für immer den Hexer spielen. Die Fans sind sicherlich ebenfalls dieser Meinung.

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Wie geht es in Staffel 2 weiter? (Spoiler)

Inhaltlich wird „The Witcher“ so schnell nicht die Puste ausgehen. Die meisten Handlungsstränge der ersten Staffel stammen lediglich aus den Kurzgeschichtenbänden und . Die eigentliche, fünfteilige Geralt-Saga hat noch gar nicht richtig begonnen.

Am Ende der ersten Staffel führt die Vorsehung endlich Geralt und Ciri zusammen. Im ersten Band der Geralt-Pentalogie  fällt dem Hexer nun kein besseres Versteck für die verfolgte Prinzessin ein, als die alte Hexerfeste Kaer Morhen, auf der er einst ausgebildet wurde. Da die dortigen Hexer nicht so genau wissen, was sie mit Ciri anfangen sollten, unterziehen sie das Mädchen der Hexer-Ausbildung. Doch ihnen wird bald klar, dass sie viel zu ungebändigte Kräfte besitzt. Kann vielleicht Zauberin Yennefer von Vengerberg helfen?

Auf Kaer Morhen wird Geralt außerdem auf seinen ehemaligen Lehrmeister Vesemir treffen, der älteste noch lebende Hexer. Derzeit besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass Mark Hamill diesen Hexer spielen könnte. Schmidt Hissrich und Hamill stehen aktuell über Twitter miteinander in Kontakt und sind von der Idee begeistert. Daumen drücken!

Während Ciri auf der Hexerfeste versteckt ist, suchen die verschiedensten Parteien nach ihr, was unter anderem Rittersporn in große Gefahr bringt. Geralt versucht deshalb herauszufinden, warum so ein großes Interesse an Ciri besteht. Bei seinen Untersuchungen fällt es ihm zunehmend schwerer, seine gewohnte Neutralität zu wahren.

Währenddessen ist Nilfgaard noch immer stark geschwächt von der verheerenden Schlacht von Sodden, in der Yennefer das ungebändigte Chaos entfesselt hatte. Wird das Reich erneut angreifen, oder nutzen die nördlichen Königreiche ihre Chance, um zurückzuschlagen?

Wer selbst in die Hexer-Romane reinlesen möchte, findet bei uns die richtige Reihenfolge der „Witcher“-Bücher.

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