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„The Witcher“: Das sind die Drehorte der Netflix-Serie

Author: Sebastian WernerSebastian Werner |

© Netflix/Katalin Vermes

Mit der Verfilmung der beliebten Hexer-Romane hat Netflix wieder einmal einen echten Hit gelandet. Wir zeigen euch die eindrucksvollen Drehorte der „The Witcher“-Serie.

– Achtung: Der Artikel enthält Spoiler zur Handlung der ersten Staffel! –

Auch wenn die Kritiken größtenteils durchwachsen sind, vom Publikum wird die im Dezember 2019 gestartete Netflix-Serie „The Witcher“ mit großer Begeisterung aufgenommen. Neben Hauptdarsteller Henry Cavill trägt vor allem die düstere Welt und die gelungene Atmosphäre zum großen Erfolg der Produktion bei.

Die Serie basiert auf den populären „The Witcher“-Romanen des polnischen Autors Andrzej Sapkowski, weshalb das Produktionsteam größtenteils polnische und ungarische Drehorte ausgewählt hatte. Doch auch in Spanien und Österreich wurden einige Sequenzen der Serie gedreht. In unserer Übersicht zeigen wir euch die wichtigsten Drehorte der ersten Staffel. (Mit einem Klick auf den Namen gelangt ihr direkt zur Location)

Das sind die wichtigsten Drehorte von „The Witcher“

Blaviken und Stregebors Turm

Die erste Folge „Des Endes Anfang“ spielt größtenteils in der kleinen Ortschaft Blaviken, durch die Geralt später seinen unrühmlichen Beinamen „Der Schlächter von Blaviken“ erhalten wird. Das gesamte Städtchen sowie das paradiesische Innere von Zauberer Stregebors Turm wurden in den Mafilm Studios in der Nähe von Budapest erbaut.

Der Thronsaal von Cintra

Der cintranische Thronsaal spielt in zahlreichen Folgen ein wichtige Rolle, vor allem aber in der vierten Episode „Bankette, Bastarde und Begräbnisse“, in der Duny vom Erlenwald um die Hand von Prinzessin Pavetta anhält. Der gesamte Saal entstand in den ungarischen Origo Studios, die sich ebenfalls in der Nähe von Budapest befinden.

Das Schloss von Cintra

Die Außenaufnahmen von Königin Calanthes Schloss, das während des Massakers von Cintra angegriffen wird, stammen von Fort Monostor in der Nähe der ungarischen Stadt Komárom. Hier zu sehen ist das Eingangstor, das von den Nilfgaarder Bogenschützen in der Serie unablässig beschossen wird.

Die Schlacht von Marnadal, das große Gefecht zwischen Cintra und Nilfgaard, wurde in den Hügeln von Csákberény gedreht, einem Dorf westlich von Budapest.

Yennefers Heimatort

Der Geburtsort der Zauberin Yennefer von Vengerberg, der zu Beginn der zweiten Folge „Vier Mark“ zu sehen ist, wurde im Open Air Museum Skanzen nördlich von Budapest gefilmt. Die Landschaft des größten Bauernhofmuseums in Ungarn wird vor allem durch den charakteristischen Glockenturm aus Nemesborzova geprägt.

Magie-Akademie auf den Thanedd-Inseln

Aretusa, die Akademie für Magie, in der Yennefer bei Tissaia de Vries in die Lehre geht, stammt gänzlich aus dem Computer. Die Location wurde digital auf der Felseninsel Roque de Santo Domingo errichtet, die zur Felsengruppe Los Guinchos gehört. Sie befindet sich an der nordwestlichen Küste von La Palma, Spanien.

Der Ballsaal von Aretusa

Der Abschlussball in Aretusa, auf dem Yen ihren neuen Körper präsentiert, wurde im Kiscell Museum in Budapest gedreht, einem ehemaligen Kloster. Einige Teile des Gebäudes wurden im Rohzustand belassen, so dass hier riesige Säle mit unverputztem Mauerwerk zu finden sind. Auch die Konklave der Magier in der siebten Episode „Vor dem Fall“ wurde in dem Museum gefilmt.

Das Schloss in Temerien

In Episode 3 „Verrätermond“ verschlägt es Geralt von Riva nach Temerien, wo sich die Tochter von König Foltest durch einen Fluch in eine Striege verwandelt hat. Bei dem verlassenen Schloss, in dem die grausige Kreatur ihr Unwesen treibt, handelt es sich in Wirklichkeit um Burg Kreuzenstein im österreichischen Leobendorf. Die mittelalterliche Burg wurde 1645 nahezu komplett zerstört und Ende des 19. Jahrhunderts von dem Kunstsammler Johann Nepomuk Graf Wilczek neu aufgebaut.

Geralts Kampf gegen die Striege fand allerdings nicht in der Burg, sondern in den bereits erwähnten Origo Studios in Budapest statt.

Der Wald von Brokilon

Für den verwunschenen Wald, in dem Ciri bei den Dryaden Unterschlupf findet, wurde das große Waldgebiet Zsivány-sziklák in der Nähe von Pilisszentkereszt als Drehort genutzt. Die Location findet sich nordwestlich von Budapest und ist fast genauso malerisch, wie in der Serie gezeigt.

Hinter den Dimensionstoren

In der vierten Episode „Bankette, Bastarde und Begräbnisse“ versucht Yen, die Königin Kalis von Lyrien und deren Nachwuchs vor einem feindlichen Zauberer zu beschützen. Zu diesem Zweck öffnet sie mehrere Dimensionstore, um ihren Verfolger abzuschütteln. Die gesamte Sequenz wurde auf der Insel Gran Canaria gefilmt, die darin enthaltene Wüstenszene am Strand von Maspalomas. Die Szene auf der Spitze des Berges, mit einer großen Felsformation im Hintergrund, findet auf dem Aussichtspunkt Roque Nublo statt. Am Schluss endet die verzweifelte Yen am Strand von Guayedra, der bekannt für seinen schwarzen Sand ist.

Die Heimat seltener Arten

Spanien wurde auch noch an anderer Stelle als Drehort genutzt. Als Geralt und Rittersporn das teuflische Wesen in der zweiten Episode „Vier Mark“ aufspüren, wurde dies im Süden Gran Canarias in Barranco de Fataga gedreht.

Die Jagd nach dem Drachen in Folge 6 „Seltene Arten“ fand in der vulkanischen Umgebung von Roque de los Muchachos auf La Palma statt. Die Szenen in der Drachenhöhle wurden wiederum in den ungarischen Szelim Höhlen in der Nähe von Tatabánya gefilmt.

Haus in Rinde

In Folge 5 „Aufgestautes Begehren“ versucht Yennefer, einen von Geralt und Rittersporn entfesselten Dschinn für ihre Zwecke zu nutzen. Das klappt jedoch nicht und das Haus des Kaufmanns Berrant geht dabei zu Bruch. Bei dem Gebäude handelt es sich um Burg Tata aus dem 14. Jahrhundert, dass westlich von Budapest steht.

Schlacht von Sodden

Für die dramatische Schlacht am Ende der ersten Staffel wollten die Macher unbedingt in Polen drehen, zu Ehren des Autors Andrzej Sapkowski. Sie entschieden sich für die Ruinen eines Schlosses in Ogrodzieniec, 60 km nordwestlich von Krakau. Einige Szenen des Schlosses entstanden allerdings im ungarischen Az Egri vár másolata, einer künstlichen Anlage, die man in den 1960ern extra für einen Filmdreh aufgebaut hatte.

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