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„The Walking Dead“: Das soll sich in Staffel 8 ändern

„The Walking Dead“: Das soll sich in Staffel 8 ändern
© eOne / WVG / AMC

The Walking Dead“ ist weiterhin die Hit-Serie der Stunde. Auch wenn die Quote von Staffel 7 einen deutlichen Rückgang einstecken musste, kriegen Millionen weiterhin nicht genug von den Zombies. Dennoch muss sich einiges ändern, wenn man den Zuschauerschwund stoppen will, denn für die Krise gibt es gute Gründe. Deshalb sollten sich die folgenden fünf Dinge in Staffel 8 von „The Walking Dead“ ändern.

Poster The Walking Dead Staffel 1

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„The Walking Dead“: Diese 5 Dinge sollen sich in Staffel 8 ändern

1. Weniger ist mehr

 

Gefeierte Serien wie „Breaking Bad“ oder „Game of Thrones“ machen es vor: In der Kürze liegt die Würze. Mit seinen 16 Episoden pro Staffel nimmt sich „The Walking Dead“ einiges vor und da man gleichzeitig darauf achten muss, die Comics möglichst nicht zu überholen, behilft man sich oftmals mit zweit- oder gar drittklassigem Füllmaterial.

Als Hauptkritikpunkt hat sich in Staffel 7 das mangelnde Tempo aufgedrängt und mit weniger Folgen könnte man dieses Problem endlich beheben. Charakterentwicklungen und der Aufbau einer Geschichte braucht seine Zeit, doch „The Walking Dead“ zelebriert seine Leere in strapazierendem Maße. Um hier einmal mehr die Konkurrenz unterzubringen: Andere Serien haben vorgemacht, wie man in weit weniger Episoden tiefgründig und komplex erzählt. 

2. Der Comic ist dein Freund

Wer die Comic-Vorlage von „The Walking Dead“ liest wird ebenfalls feststellen, dass das Tempo wesentlich höher ist, ohne dabei an Qualität einbüßen zu müssen. Die TV-Adaption sollte hier zu ihren Wurzeln zurückkehren, zumal das Füllmaterial, dass man sich extra für die Serie ausdenkt, im direkten Vergleich oftmals nicht überzeugt.

„The Walking Dead“ läuft in der Regel zur Hochform auf, wenn man sich direkt bei den Comics bedient. Charaktere, die extra für die TV-Serie erfunden wurden, lassen meist die nötige Tiefe und den entsprechenden Reiz vermissen und wenn sich ganze Folgen in Staffel 7 auf sie konzentrieren, fielen diese meist negativ heraus. 

3. Werft den Ballast von Bord

Der Krieg mit Negan (Jeffrey Dean Morgan) wird in Staffel 8 endlich eskalieren und damit hoffentlich ein großes Problem der TV-Serie lindern: Die vielen Charaktere. Vor allem das Personal im Hintergrund wuchs in der vergangenen Season an und es wird zunehmend schwierig, allen gerecht zu werden.

Wenn man nicht der „Game of Thrones“-Formel folgen will und alle zehn Minuten zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin- und herspringt (was ebenfalls eine verlockende Alternative ist), dann müssen einige Randfiguren aus dem Weg geschafft werden. Das damit verbundene Drama und die brutalen Tode würden natürlich wiederum dabei helfen, die in letzter Zeit häufiger aufkommende Langeweile zu vermeiden.  

4. Neue Themen braucht das Land

Worum geht es eigentlich bei „The Walking Dead“? Viele werden jetzt vermutlich mit den Untoten antworten, immerhin ist die Zombie-Apokalypse ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Doch der rückt aus gutem Grund zunehmend in den Hintergrund, auch wenn einige Horror-Fans das mit Bedauern feststellen.

„The Walking Dead“ handelt im Kern vom Niedergang der Zivilisation, die Beißer sind hierbei nur das Mittel zum Zweck. Der moralische Verfall, die Gefahr, die von anderen Menschen ausgeht, all das soll ergründet werden. Das Problem dabei: Diese Themen hat „The Walking Dead“ bereits zur Genüge ausgebreitet.

Wir wissen inzwischen, dass Moral und Regeln ohne eine Gesellschaft kaum erhalten werden können, dass die Mitmenschen eine potentielle Gefahr und größere Bedrohung als die Zombies sind. Was will uns „The Walking Dead“ jetzt noch erzählen? Die TV-Serie sollte sich hier gründlich Gedanken machen, um die Zuschauer über billige Schockeffekte hinaus bei der Stange zu halten. Leider haben die Comics selbst auf dieses Dilemma bislang keine befriedigende Antwort gefunden, weswegen die Hoffnung auf Besserung an diesem Punkt gering ist. 

5. Nehmt uns endlich ernst!

In Staffel 6 täuschte „The Walking Dead“ den Tod von Glenn (Steven Yeun) vor, der Cliffhanger zu Staffel 7 wurde ebenfalls heftig diskutiert und die aktuelle Season wollte den Zuschauer erneut hinters Licht führen. In „Sag Ja“ täuschte man auf lachhafte Art den Tod von Rick (Andrew Lincoln) vor, wobei wohl keiner der Zuschauer im Ernst daran glauben konnte, dass der Hauptcharakter der TV-Serie auf solch eine wenig pompöse Art mitten in der Staffel stirbt.

„Sag Ja“ gilt bei vielen als schlechteste Folge seit langem und das Täuschungsmanöver hat daran einen nicht unerheblichen Anteil. Die Lektion für Staffel 8: Hört auf mit solch billigen Taschenspielertricks. Das moderne Fernsehpublikum ist damit nicht zu gewinnen, dafür ist die Konkurrenz zu zahlreich und zu gut. Die negativen Reaktionen auf die Auflösungen dürfte deutlich gemacht haben, was die Zuschauer davon halten.