Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Serien
  3. The Get Down
  4. News
  5. Studien decken auf: Die teuerste Netflix-Serie entwickelt sich zum Flop

Studien decken auf: Die teuerste Netflix-Serie entwickelt sich zum Flop

Author: Marek BangMarek Bang |

The Get Down Poster
© Netflix

Der Streaming-Anbieter Netflix ist bekanntlich nicht auf die Ausstrahlung von Werbung angewiesen, sodass es keine offiziellen Zahlen über die Tops und Flops des aktuell laufenden Programms gibt. Dennoch mühen sich externe Analysten, die heiß begehrten Zahlen zu ermitteln, so auch eine Firma namens Symphony Advanced Media. Bei ihrer Arbeit haben die Verantwortlichen jetzt eine interessante Entdeckung gemacht, die den Machern hinter den Kulissen von Netflix nicht gefallen dürfte.

Auch wenn eine aktuelle Studie gerade bestätigt, dass eingekaufte Serien den weitaus größeren Anteil der monatlichen Abrufe der Netflix-User generieren als Eigenproduktionen, setzt der Streamingdienst-Anbieter dennoch weiterhin auf selbst produzierte Serien, wohl auch aus Gründen des guten Rufes. Die Spitze der finanziellen Ausgaben in dieser Angelegenheit bildet die Serie „The Get Down“, deren Produktionskosten mit stolzen 120 Millionen US-Dollar dafür sorgen, dass die Musical-Serie über die Entstehung des Hip-Hop im heruntergekommenen New York der 1970er-Jahre die teuerste Netflix-Produktion aller Zeiten ist. Glaubt man den Analysten von Symphony Advanced Media hat sich der hohe finanzielle Aufwand allerdings nicht gelohnt.

Studie verrät: Das sind die 5 aktuell erfolgreichsten Serien auf Netflix!

„The Get Down“ entwickelt sich zum ersten großen Flop aus dem Hause Netflix

Die Kollegen von Variety stützen sich auf die Zahlen von Symphony Advanced Media und die Sprechen eine deutliche Sprache. So haben die ersten sechs Episoden der am 12. August 2016 gestarteten Serie von Regisseur Baz Luhrmann („Der große Gatsby“) gerade einmal 3,2 Millionen Zuschauer in den USA erreicht. Auch wenn sich diese Zahl nur auf eine Zielgruppe von 18 bis 49 Jahre alten Netflix-Abonnenten bezieht, so fällt sie doch dramatisch gering aus.

Die vierte Staffel von „Orange Is the New Black“  hat im Vergleich einen Wert von 15,56 Millionen Zuschauern in den ersten 31 Tagen ihrer Ausstrahlung erreicht, was nach Adam Riese fast fünf Mal so viel ist. Auch Serien wie „Fuller House“ oder „Stranger Things“ erreichen deutlich mehr Zuschauer als „The Get Down“.

Allem Anschein nach interessiert sich die Masse in den USA nicht für das zeitgeschichtliche Porträt junger Menschen im New York der 1970er-Jahre, an deren Geschichten der Startschuss von Rap-Musik und Hip Hop nachgezeichnet wird. Im Trailer könnt ihr euch einen eigenen Eindruck über „The Get Down“ verschaffen.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest – auf Instagram und Facebook.

News und Stories