„The Big Bang Theory“-Stars Jim Parsons und Mayim Bialik machen neue Sitcom

Author: Marek BangMarek Bang |

Nach dem Ende von „The Big Bang Theory“ wartet auf die Darsteller von Sheldon und Amy eine neue Aufgabe.

Mittlerweile werden bei ProSieben die letzten Folgen der zweiten Hälfte der finalen Staffel von „The Big Bang Theory“ ausgestrahlt, danach endet eine der beliebtesten Comedy-Serien der letzten Jahre für immer. Entsprechend fragen sich viele Fans, wie es für die Darsteller nach ihrem zwölfjährigen Engagement an der Sitcom-Front weitergehen wird. Dank der Kollegen von Variety können diese Frage zumindest die Darsteller von Sheldon und Amy beantworten.

Auf Jim Parsons und Mayim Bialik wartet mit „Carla“ bereits die nächste Serie, die sie gemeinsam für die Studios Warner und Fox produzieren werden. Vor die Kamera wird aber Stand jetzt nur Mayim Bialik treten, die die Hauptrolle übernimmt. Ob Jim Parsons wirklich ausschließlich als Produzent fungieren wird, wird sich noch zeigen. Wer weiß, vielleicht ist ja ein kleiner Gastauftritt möglich.

Während „Carla“ mit den Nerds aus Pasadena nichts zu tun haben wird, sind Ableger von „The Big Bang Theory“ weiterhin möglich. Hier findet ihr unsere Favoriten:

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Nach dem Ende von „The Big Bang Theory“: Diese Serien-Ableger wünschen wir uns als Nachfolger

Worum geht es in „Carla“?

Bei der geplanten Sitcon „Carla“ handelt es sich um die entfernte Neuauflage der britischen Sitcom „Miranda“, in der eine Mitdreißigerin gegen die Forderungen ihrer Mutter ankämpft und von einem Fettnäpfchen ins Nächste tappt. Mayim Bialik übernimmt darin die Rolle der Hauptdarstellerin Miranda Hart, angesiedelt wird die US-Adaption in Louisville im Bundesstaat Kentucky.

Viel Zeit zum Kennenlernen brauchen Jim Parsons und Mayim Bialik bei ihrem neuen Projekt natürlich nicht, was dem ambitionierten Zeitplan von „Carla“ zugute kommt. Die erste Folge der neuen Sitcom soll nämlich bereits im Herbst 2020 ausgestrahlt werden. Wer sich in Deutschland die Rechte sichern wird, ist augenblicklich noch nicht bekannt, ein offensichtlicher Kandidat wäre natürlich der „The Big Bang Theory“-Heimatsender ProSieben.

Warum „Carla“ trotz Mayim Bialik mit Risiko behaftet ist

Meinung von Teresa Otto

Die größte Herausforderung, die „Carla“ in der US-Adaption gegenübersteht, ist die unkonventionelle Art der Hauptfigur. „Miranda“ spricht das Publikum direkt an – eine Herangehensweise, die für das US-Publikum eher untypisch ist. „Miranda“ funktioniert auch wegen ihrer Kurzlebigkeit – Die Charaktere entwickeln sich in insgesamt 20 Episoden in der gesamten Serie stetig weiter, ohne auf der Stelle zu treten.

In über drei Staffeln wuchs der Zuschauerspruch für „Miranda“ hin zum größeren Hit. Verschiedene Faktoren wie die kurze Laufzeit und die Tatsache, dass die Serie über fünf Jahre gestreckt ausgestrahlt wurde, halfen dabei. Die Figur ist eng mit der Hauptdarstellerin Miranda Hart verbunden – Hart ist Serienschöpferin, Drehbuchautorin und Produzentin. Die dargestellten Geschichten sind teilweise aus ihrem Leben gegriffen.

„Carla“ steht dem Risiko gegenüber, dass die Hauptfigur eine Staffellänge von mindestens 13 Episoden, wenn nicht sogar 22 Episoden tragen müsste. Natürlich sind Running Gags gern gesehen, doch mehr als ein bis zwei Staffeln wären auf den ersten Blick nicht gewährleistet, um die Zuschauer mit witzigen Geschichten bei der Stange zu halten.

Die Vergangenheit zeigt zudem, dass die Adaption von britischen Serien für den US-Markt eher mit mäßigen Erfolgen gekrönt sind: „The IT Crowd“, „Bad Education“, „Friday Night Dinner“ und Kultserie „Spaced“ brachten es nicht über eine Pilotfolge hinaus. Zugutehalten darf man dennoch, dass mit „Carla“ eine neue Figur mit eigenen Fehler erfunden wurde und sich nicht schamlos am Original bedient wurde.

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