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„The Big Bang Theory“-Darsteller spricht über seine Depression

„The Big Bang Theory“-Darsteller spricht über seine Depression
© Warner

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

In der Comedy-Serie „The Big Bang Theory“ spielt Wil Wheaton seit 2009 sich selbst und ist mittlerweile fester Bestandteil des Nerd-Universums. Besonders seine Fehde mit Sheldon Cooper sorgt immer wieder für Lacher. Jetzt hat der ehemalige Kinderstar aus „Star Trek“ zum ersten Mal öffentlich über seine Depressionen gesprochen.

Im zarten Alter von 14 Jahren wurde Wil Wheaton als Hauptdarsteller des Jugendfilms „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“ über Nacht zum Star. Danach spielte er bis 1994 in der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ die Rolle des Wesley Crusher und konnte seine Popularität damit noch weiter steigern. Bereits zu dieser Zeit litt Wil Wheaton an Panik-Attacken, die sich später zu einer chronischen Depression verschlimmerten.

Auf seinem Blog wilwheaton.net hat sich der Schauspieler nun erstmals ausführlich über seine Erkrankung geäußert. Er wolle anderen Betroffenen Mut machen, eine Depression nicht als etwas anzusehen, wofür man sich schämen müsse, sondern als Krankheit, die behandelbar ist. Letztlich versteht Wil Wheaton seine Offenbarung als Appell, sich im Ernstfall ärztliche Hilfe zu suchen. Er selbst tat dies erst im Alter von 34 Jahren, als er bereits verheiratet war. Damals lagen schwierige Jahre hinter ihm, die immer wieder von Angst-Attacken und Zwangsneurosen geprägt waren. Doch die Medikation half und Wil Wheaton bekam seine Krankheit in den Griff. Heute kann er ohne Selbstzweifel an die Öffentlichkeit gehen und verkünden: „Mein Name ist Wil Wheaton, ich lebe mit einer chronischen Depression und schäme mich nicht dafür“.

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Auch andere Stars sprechen offen über ihre Depressionen

Während Wil Wheaton seine Erkrankung heute dank medizinischer Hilfe im Griff hat, äußern sich auch andere betroffene Stars über ihre Depressionen. Wir berichteten bereits über die ehrlichen Worte von Jim Carrey, von Dwayne „The Rock“ Johnson und auch Rock-Musiker Bruce Springsteen widmete seinen eigenen Erfahrungen mit der Krankheit einen größeren Abschnitt seiner Autobiographie „Born to Run.“ Wir können nur hoffen, dass diese Statements dazu beitragen, dass Menschen mit Depressionen in Zukunft nicht länger stigmatisiert werden. Vielmehr sollte mittlerweile klar sein, dass eine Depression genau so eine Erkrankung ist, wie jede andere auch, für die sich niemand schämen muss.