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„Tatort“: Neue Kommissare feiern an Ostern Premiere

Author: Marek BangMarek Bang |

© SR/Manuela Meyer

Im April 2020 geben die neuen „Tatort“-Kommissare Adam Schürk und Leo Hölzer ihren Einstand in Deutschlands beliebtester Krimi-Reihe.

Am Ostermontag dürfen die Schauspieler Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov ihren ersten Fall als „Tatort“-Ermittler bei der ARD lösen. Damit feiert der Krimi-Evergreen seine erste Team-Premiere in der laufenden Saison. Die Episode mit dem Titel „Das fleißige Lieschen“ wurde bereits im vergangenen Jahr im Saarland gedreht und soll die Nachfolger von Kommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow) etablieren. Saarbrücken bekommt ein vollständig neues Ermittler-Gespann, nachdem sich der kauzige Stellbrink im Januar 2019 mit der Episode „Der Pakt“ verabschiedete. Hinter der Kamera herrscht hingegen Kontinuität, Regisseur Christian Theede hat bereits im Saarland gearbeitet.

Die ARD verrät bereits jetzt einige brisante Details über das neue „Tatort“-Team an der Saar. So kennen sich die beiden Kommissare aus der Kindheit, haben sich aber 15 Jahre lang nicht gesehen. Ihre gemeinsame Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis, was die Wiedersehensfreude trüben wird.

Es sieht also danach aus, als würden sich Schürk und Hölzer in die Riege problembelasteter Ermittler stellen, die derzeit die „Tatort“-Landschaft dominieren. Das muss per se nichts schlechtes bedeuten, schauen wir uns nur einmal die in der Regel packenden Fälle aus Dortmund an. Dennoch wagen sich Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov auf ein riskantes Pflaster.

Ob es das neue Team in eine künftige Liste der beliebtesten „Tatort“-Kommissare schafft, bleibt abzuwarten. Unsere aktuellen Favoriten findet ihr im Video:

Neue „Tatort“-Kommissare treten schwieriges Erbe an

17 Jahre lang prägte Kommissar Max Palü alias Jochen Senf den „Tatort“ im Saarland. 2005 übernahm das Duo Kappl und Deininger, doch Kritiker und Publikum reagierten bestenfalls verhalten. Nach nur sieben Episoden war das Intermezzo an der Saar beendet. Doch wer glaubte, dass der beliebte Schauspieler Devid Striesow („Ich bin dann mal weg“) eine neue Ära im Südwesten Deutschlands prägen könnte, der irrte. Auch seine Amtszeit geriet mit einer Dauer von nur sechs Jahren kürzer als allgemein vermutet.

Auch wenn spätere Folgen durchaus überzeugen konnten, so passten Rolle und Star letztlich nie so recht zusammen. Die überzogen keifend gezeichnete Figur der Staatsanwältin sowie gewöhnungsbedürftige Skurrilitäten ließen den Saarländischen „Tatort“ in den unteren Gefilden der quotenstarken Reihe verharren. Entsprechend schwierig dürfte es für die neuen Kommissare werden, das Ruder herumzureißen. Das nötige Potential ist aber vorhanden, schließlich inszenierte Christian Theede mit „Mord ex Machina“ eine der gelungenen Folgen mit Jens Stellbrink. Wer weiß, vielleicht kann das Saarland in Zukunft wieder mit einem starken „Tatort“ punkten. Zu wünschen ist es dem neuen Team allemal.

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