2018 feierte Bastian Pastewka beim Streamingdienst-Anbieter Amazon ein ungeahntes Comeback. Dort fand seine ehemalige TV-Serie „Pastewka“ einen neue Heimat und Zukunft zugleich. Der achten Staffel folgt schon bald eine neunte und so könnten sich eigentlich alle Beteiligten freudetrunken in den Armen liegen. Wäre da nicht die Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien…

Nachdem sie bei Sat. 1 ausgedient hatte, läuft die Comedy-Serie „Pastewka“ mittlerweile beim Streamingdienst-Anbieter Amazon und alle Fans des Komikers dürfen sich über den zweiten Frühling des Formates freuen. Jetzt ist allerdings ein Problem aufgetaucht, wie unter anderem die Kollegen von Blickpunkt Film berichten. So wird der Serie ein Verstoß gegen das Schleichwerbeverbot vorgeworfen.

Konkret geht es um die vierte Episode der achten Staffel namens „Das Lied von Hals und Nase“. Darin befinde sich laut Bayerischer Landeszentrale für neue Medien Werbung, die nicht dramaturgisch zu begründen sei. Besonders betroffen ist hier die Marke MediaMarkt. Diese werde grundlos häufig dargestellt und genannt, so der Vorwurf. Als Konsequenz wurde Amazon nun untersagt, die Folge weiter zum Stream bereitzustellen.

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Amazon bestreitet Schleichwerbung bei „Pastewka“

Noch kann die Episode „Das Lied von Hals und Nase“ werden, ebenso wie sind. Laut der Welt bestreiten die Verantwortlichen von Amazon, ungekennzeichnete Produktplatzierung verwendet zu haben. Ebenso habe MediaMarkt an sich keine Platzierungen gebucht, sprich auch keine gekennzeichneten, die dann legal wären.

Grundsätzlich hat Amazon die Möglichkeit, gegen die Entscheidung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien Rechtsmittel einzulegen. Dass die Folge immer noch zum Abruf bereit steht, lässt den Schluss zu, dass genau dies aktuell erfolgt.

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