Papa und Mama im Stream

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Filmhandlung und Hintergrund

Zweiteiliger Fernsehfilm von Dieter Wedel, der die Geschichte einer Scheidung in miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt.

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Kritikerrezensionen

  • Papa und Mama: Zweiteiliger Fernsehfilm von Dieter Wedel, der die Geschichte einer Scheidung in miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt.

    Nach gesellschaftspolitischeren Stoffen wie „Der Schattenmann“ oder „Die Affäre Semmeling“ widmet sich Dieter Wedel in der Tragikomödie „Papa und Mama“ den Themen Ehe und Scheidung. Nat King Coles Swingklassiker „Let There Be Love“ ist das musikalische Thema des Zweiteilers, auch wenn den Hauptfiguren in „Papa und Mama“ das passiert, was Millionen Paare erleben - die Liebe zueinander kommt ihnen langsam abhanden und schließlich ist sie futsch. Für Julia (Anna Hausburg), die dreizehnjährige Tochter des Anwalts Peter Ulrich (Fritz Karl) und seiner Frau Katja (Silke Bodenbender), und ihren Bruder Philipp (Wolf-Niklas Schykowski) scheint die Welt unter zu gehen, als die Ehe ihrer Eltern in die Brüche geht. Auch Peter fällt aus allen Wolken, als seine Frau ihn verlässt - hatte er doch geglaubt, mit einem erfolgreichen Mann, zwei Kindern und einem schönen Haus sei die Ehefrau zufrieden. Aber weit gefehlt, plötzlich sitzt er allein da. Trost findet er bei seinem Jura-Zögling Thomas Hupach (Maximilian Brückner) und dessen Eltern - die allerdings auch schon bald in Scheidung leben… Auch wenn Dieter Wedel mit Geschichten aus dem familiären Umfeld wie „Einmal im Leben“ angefangen hat, seine letzten großen Erfolge erzielte er mit genau recherchierten, gesellschaftspolitisch relevanten Stoffen wie „Der Schattenmann“ oder „Der große Bellheim“. Jetzt kehrt er mit „Papa und Mama“ quasi zu seinen Wurzeln zurück, verarbeitet aber auch eigene Erlebnisse und beweist andererseits in den Dialogen („Alles über 50 nennen wir Greisen-Scheidung“), dass er im Scheidungsanwalts-Milieu recherchiert hat. Indem er „Papa und Mama“ aus der Perspektive der Tochter erzählt, verankert er die Geschichte jedoch fest im Privaten und lässt die verschiedenen Filmpaare die Themen Liebe, Ehe und Scheidung durchdeklinieren. Dabei setzt Wedel auf einen ernsten (das Paar Ulrich) und einem heiteren Erzählstrang (das Paar Hupach). Besonders die wunderbare Gisela Schneeberger sorgt für Heiterkeit, während Peter Weck als älterer Mann zwischen Ex-Frau und junger Geliebter eine anscheinend semi-autobiografische Figur verkörpert (auch darf Wedels Lebensgefährtin Dominique Voland eine kleine Rolle übernehmen). Wedel liefert, vor allem im ersten Teil, viele schön beobachtete Szenen über das langsame Auseinanderbrechen einer Ehe, ist sich aber andererseits nicht zu schade, mit den schlichtesten Slapsticknummern um Lacher zu buhlen. Gerade im zweiten Teil verliert „Papa und Mama“ an Stringenz und Nachvollziehbarkeit, worüber auch die schwungvolle Musik nicht hinwegtäuschen kann. So bleibt „der neue Wedel“ hinter seinen großen Vorgängern zurück - kein ganz großer Wurf, aber vermutlich dennoch ein Treffer in das Herz der ZDF-Zuschauer. sw.

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