Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Serien
  3. Marvel's What If...?
  4. News
  5. Das MCU beweist: Dieser Marvel-Bösewicht starb einfach viel zu früh

Das MCU beweist: Dieser Marvel-Bösewicht starb einfach viel zu früh

Das MCU beweist: Dieser Marvel-Bösewicht starb einfach viel zu früh
© Disney

„Marvel’s What If…?“ wirbelt weiter das MCU durcheinander. Diesmal meldet sich ein beliebter Marvel-Bösewicht zurück, der wahrlich den Wunsch nach mehr weckt.

Poster What If...? Staffel 1

Streaming bei:

– Achtung: Es folgen Spoiler für Folge 6 von „Marvel’s What If…?“! –

Marvel’s What If…? bleibt Woche für Woche eine Überraschungstüte für Fans des Marvel Cinematic Universe (MCU). Selbst wenn wir die Ausgangslage der Geschichte kennen, wissen wir eben nie, wohin uns die Reise diesmal trägt. Beispielsweise verhinderte Folge 6 zunächst nur die Entstehung von Iron Man, da Erik Killmonger Tony Stark vor dem Anschlag der Zehn Ringe beschützte.

Noch mehr exklusive Marvel-Serien gibt es bei Disney+: Sichert euch hier euer Abo

Von dort aus entwickelte sich die Geschichte jedoch in rasantem Tempo weiter. Erik offenbarte anschließend, dass Tonys Geschäftspartner Obadiah Stane mit den Zehn Ringen zusammengearbeitet hatte, weswegen dieser aus Stark Industries flog. Dadurch stieg Erik zum neuen CCO auf und startete zusammen mit Tony das Projekt „Liberator“. Wer „Black Panther“ gesehen hat, dürfte da vermutet haben, dass Killmonger mit diesem Plan wohl nicht die ganze Welt beschützen, sondern Schwarze von ihrer Unterdrückung befreien will. Schließlich war dies sein Plan im uns bekannten Verlauf des MCU.

Was euch in der Zukunft des Franchise erwartet, verrät euch unser Video:

Erik Killmonger wird (wieder) zum Black Panther

Die „What If…?“-Folge sorgte jedoch für eine weitere Überraschung. Nachdem Killmonger seinem Namen mal wieder gerecht wurde und Rhodey, T’Challa sowie Toni aus dem Weg geräumt hatte – letzteren mit dem vielleicht lächerlichsten MCU-Tod bislang –, spielte er seine Karten klug aus und ließ es so scheinen, als hätte Wakanda Stark getötet. Das US-Militär griff daraufhin tatsächlich das afrikanische Land an, in das sich Erik in der Zwischenzeit eingeschleust hatte.

Dort gab er sich als Neffe des Königs T’Chaka zu erkennen und stellte sich zusammen mit Wakanda gegen die Liberator-Truppen, die Erik natürlich heimlich kontrollierte. So konnte er sich gar als Retter in der Not inszenieren und letztlich auch die misstrauische Königin Ramonda verstummen lassen. T’Chaka machte nach der gewonnenen Schlacht den Mörder seines Sohnes (was ihm natürlich nicht bewusst war) zum neuen Black Panther, womit er sich immerhin seinen einen Lebenstraum erfüllt hatte.

Erik dürfte entsprechend versucht sein, als Nachfolger des Throns von Wakanda und mit seinen Superkräften sein Ziel zu erreichen, was im Endeffekt für einen weltweiten Krieg und Milliarden Tote sorgen würde. Somit haben wir es durchaus mit einem bösen Black Panther zu tun, was Erik ja auch in „Black Panther“ war, aber eben nur für kurze Zeit. Gerade bei dieser „What If…?“-Geschichte wären sicherlich nicht nur wir an einer Fortsetzung interessiert. Schließlich gibt es mit Shuri und Pepper Potts auch zwei Figuren, die Killmonger misstrauen und ihn stoppen wollen.

Habt ihr die Anspielungen in der verrückten Marvel-Serie entdeckt? Findet es heraus:

Bilderstrecke starten(71 Bilder)
„Marvel’s What If“: 69 Easter Eggs in der neuen MCU-Animationserie

Darum ist Killmonger einer der besten MCU-Schurken

Zumal die Folge eines bewies: Es kann gar nicht genug Erik Killmonger im MCU geben. Er ist ein idealer Bösewicht, da er einen guten Punkt vertritt, den viele nachvollziehen können, in seinen Methoden aber eben zu extrem ist. Entsprechend musste T’Challa ihn in „Black Panther“ ja auch stoppen, obwohl er etwas von Erik lernte und mit Wakandas Mitteln anschließend Schwarzen aktiver helfen wollte als zuvor. Das macht die besten Schurk*innen eben aus: Die Held*innen werden ihretwegen in ihren Überzeugungen herausgefordert und wachsen dadurch auf entscheidende Art.

Entsprechend verdeutlichte „What If…?“, wie schade es ist, dass Killmonger nach nur einem Auftritt schon das Zeitliche segnete, denn er gehört zweifellos zu den interessantesten und besten Bösewicht*innen im MCU. Mit seiner stilsicheren, coolen Art trug Michael B. Jordan entscheidend dazu bei, zudem hat sein Charakter eine tragische Hintergrundgeschichte, die uns stärker mit ihm sympathisieren lässt. Und nicht zuletzt fiel in der aktuellen Folge der Marvel-Serie auf, wie intelligent und systematisch Killmonger taktiert, was ihn bereits in „Black Panther“ auszeichnete.

Derzeit bleibt uns aber nur die Hoffnung, ihn wiederzusehen. In „Black Panther 2“ könnte er allenfalls als Geist im Jenseits auftauchen oder eventuell im weiteren Verlauf des MCU durch das Multiversum zurückkommen. Ansonsten bleiben uns eben „What If…?“ und die Hoffnung, den neuen Killmonger / Black Panther dort wiederzusehen. Und es gibt gute Chancen, dass er schon in Folge 9 der aktuellen Staffel erneut auftaucht.

Zunächst erwartet uns aber Folge 7 von „Marvel’s What If…?“ ab dem 22. September 2021 bei Disney+.

Nicht nur Killmonger starb im MCU. Doch wie segneten diese Figuren das Zeitliche?

Hat dir dieser Artikel gefallen? Diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest – auf Instagram und Facebook. Folge uns auch gerne auf Flipboard und Google News.