Mad Men Poster

Emmy-Rekord für "Game of Thrones"

Alexander Jodl  

Die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ ist der große Gewinner der diesjährigen Emmy Awards und bescherte Bezahlsender HBO einen historischen TV-Triumph.

Großer Abräumer der 67. Primetime Awards, die vergangenen Sonntag im Microsoft Theater in Los Angeles verliehen wurden, ist in zweifacher Hinsicht HBO: Der Bezahlsender sackte 14 der 26 Auszeichnungen ein, mehr als jeder andere Sender. Außerdem gewann die HBO-Serie „Game of Thrones“ inklusive der bereits vergebenen Creative Emmys zwölf Auszeichnungen – ein neuer Rekord in der Emmy-Geschichte. HBO unterstrich mit Emmys für „Veep“ als Beste Comedys-Serie, „Game of Thrones“ als Beste Drama-Serie und sechs Trophäen für die Mini-Serie und Literaturverfilmung „Olive Kitteridge“ seine Ausnahmestellung im US-Fernsehen.

Jon Hamm erhielt für seine Hauptrolle in der Serie „Mad Men“ seinen ersten Emmy, nachdem er in den vergangenen sieben Jahren leer ausging. Viola Davis schrieb vergangenen Sonntagabend Fernsehgeschichte: Sie erhielt für ihre Leistung in der Serie „How To Get Away With Murder“ als erste Afroamerikanerin eine Auszeichnung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Ebenfalls ausgezeichnet wurden ihre schwarzen Kolleginnen Uzo Aduba für „Orange Is the New Blackund Regina King für „American Crime“. Spätestens seit der jüngsten Oscar-Verleihung, bei der kein einziger farbiger Schauspieler nominiert war, ist Rassismus bei Preisverleihungen in Hollywood ein brisantes Thema.

Die Politsatire „Veep“ holte neben der Auszeichnung als Beste Comedy-Serie außerdem Emmys in der Kategorie Beste Schauspielerin (Julia Louis-Dreyfus), Beste männliche Nebenrolle (Tony Hale) und Drehbuch. Veep stieß außerdem „Modern Family“ nach einer fünfjährigen Siegreihe vom Comedy-Thron. Die ABC-Serie ging dieses Jahr komplett leer aus. „Game of Thrones“ heimste außerdem Emmys für Peter Dinklages schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle ein, sowie für David Nutters Regiearbeit und das Drehbuch von David Benioff und D.B. Weiss.

Die Literaturverfilmung „Olives Kitteridge“ über eine Familie in einem Küstenstädtchen in Maine überzeugte die Mitglieder der Fernsehakademie nicht nur als Beste Miniserie, Preise gingen darüber hinaus an Frances McDormand (Beste Hauptdarstellerin), Richard Jenkins (Bester Hauptdarsteller), Bill Murray (Bester Nebendarsteller), sowie Autorin Jane Anderson und Regisseurin Lisa Cholodenko. Streamingdienst Amazon Instand Video holte zwei Emmys für sein Transgender-Drama „Transparent“, Jeffrey Tambor siegte in der Kategorie Beste Hauptrolle Comedy und Jill Soloway für Regie.

Von den Primetime Emmys gingen 14 an HBO, vier an Comedy Central, zwei an ABC und Amazon und jeweils eine Auszeichnung an AMC, CBS, NBC und Netflix.

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