1. Kino.de
  2. Serien
  3. jerks.
  4. News
  5. ProSieben-Serie kehrt mit Fehlstart ins Programm zurück

ProSieben-Serie kehrt mit Fehlstart ins Programm zurück

Author: Marek BangMarek Bang |

jerks. Poster
© Pro 7

Am vergangenen Dienstagabend startete auf ProSieben die zweite Staffel der Comedyserie „jerks.“, doch das Interesse der Zuschauer blieb komplett aus. Gleich zwei Folgen hintereinander liefen fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit und bescherten dem Privatsender nur ganz schwache Quoten.

Schon die erste Staffel der Comedyserie „jerks.“ war von einem Mainstream-Hit so weit entfernt wie der FC Schalke 04 von der deutschen Meisterschaft, dennoch erreichte die Serie mit Christian Ulmen und Fahri Yardim immerhin eine kleine, aber treue Fan-Gemeinde. Die dürfte sich entsprechend exklusiv über den Start der zweiten Staffel auf ProSieben gefreut haben, denn die große Masse blieb auch diesem Ereignis fern.

Wie die Kollegen von DWDL berichten, erreichte die erste der beiden Folgen der zweiten Staffel am vergangenen Dienstagabend, den 08. Mai 2018, ab 22:15 Uhr insgesamt nur 550.000 Zuschauer. Das ergibt einen bescheidenen Marktanteil von lediglich 4,3 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer. Das sind etwa zwei Prozent weniger als der Durchschnittswert der ersten Staffel. Bei der zweiten Folge sah es noch schlechter aus. Hier sahen nur noch 440.000 Menschen zu.

Die Fettnäpfchen der „jerks.“ sind nichts für die breite Masse

Christian Ulmen und Fahri Yardim setzen in ihrer Mockumentary konsequent auf das Stilmittel Fremdscham. Teilweise improvisiert erzählt die Serie aus dem scheinbar echten Leben der beiden befreundeten Schauspieler, die von einer peinlichen Situation in die nächste geraten. Der breiten Masse scheinen die Fremdscham-Momente allerdings zu intensiv zu sein, sie hegen weiterhin kein Interesse an der Serie.

Quiz: Erkennst du diese Comedy-Serien nur an ihren Häusern?

Eine dritte Staffel ist noch nicht bestätigt und mit Blick auf die Quoten eigentlich nicht machbar. Da sich der Streamingdienst-Anbieter Maxdome und ProSieben aber schon von der schwachen ersten Staffel nicht beeindruckt zeigen, ist es durchaus vorstellbar, dass Christian Ulmen und Fahri Yardim auch diesmal weitermachen dürfen.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare