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  5. „House of the Dragon“ Ende von Folge 5 erklärt: Ist König Viserys tot? Warum starb [Spoiler]?

„House of the Dragon“ Ende von Folge 5 erklärt: Ist König Viserys tot? Warum starb [Spoiler]?

„House of the Dragon“ Ende von Folge 5 erklärt: Ist König Viserys tot? Warum starb [Spoiler]?
© HBO

Das „Game of Thrones“-Prequel verabschiedete sich mit einem Knaller in den bislang größten Zeitsprung, der einige Fragen aufwerfen dürfte.

Poster House of the Dragon

House of the Dragon

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– Achtung: Es folgen Spoiler zu Folge 5 von „House of the Dragon“! –

Fans von „Game of Thrones“ dürften derzeit bei „House of the Dragon“ vollends auf ihre Kosten kommen. Das Spin-off besticht wie die Hauptserie zu ihren besten Zeiten mit Intrigen, moralisch ambivalenten Figuren und reichlich Konflikten. Das bewies auch Folge 5, die zu Beginn und Ende mit einem schmerzhaften Ableben aufwartete.

Während am Anfang Rhae Royce (Rachel Reford) von ihrem zumindest formalen Ehemann Daemon Targaryen (Matt Smith) getötet wurde, war es am Ende Jeoffrey Lonmouth (Solly McLeod), der durch die Hände von Kriston Kraut (Fabien Frankel) das Zeitliche segnete. Zuschauer*innen könnten jedoch verwirrt sein, warum der Liebhaber von Rhaenyra Targaryen (Milly Alcock) den Liebhaber ihres neuen Ehemanns Laenor Velaryon (Theo Nate) auf so äußerst brutale Art getötet hat.

Banal geschrieben dürfte der Grund für den gewalttätigen Ausbruch von dessen angestaute Wut gewesen sein. Nachdem er und Rhaenyra in der vorherigen Folge miteinander geschlafen hatten, machte Kriston Kraut in Episode 5 deutlich, dass er sie jetzt heiraten müsse, um seinen Namen wieder reinzuwaschen. Als Mitglied der Königsgarde hatte er eigentlich geschworen, zölibatär zu leben, doch diesen Eid brach er eben für Rhaenyra. Entsprechend wollte er am liebsten mit ihr nach Essos fliehen und sie dort heiraten, um ein neues Leben beginnen zu können.

Rhaenyra hielt davon bekanntlich wenig, sondern enthüllte Kriston seine Aussicht auf seine neue Lebensrealität: Er dürfe dank eines Arrangements zwischen ihr und Laenor Rhaenyras Geliebter sein – mehr aber eben nicht. Für den stolzen Ritter war das nur keine Option, er würde lieber sterben, wie er anschließend gegenüber der Königin Alicent (Emily Carey) deutlich machte, als er ihr das Stelldichein mit Rhaenyra gestand. Alicent erfüllte seinen Wunsch einer standesgemäßen Hinrichtung aber nicht, weswegen er anschließend bei dem Verlobungsbankett von Rhaenyra und Laenor wieder seine Funktion als Beschützer der Prinzessin erfüllen soll.

Der Tod von Joeffrey ereignete sich im Buch deutlich anders

Bei der Feier selbst war Kriston sichtlich angefressen und seiner Laune war es nicht gerade zuträglich, dass Jeoffrey zu ihm kam, um sich mit ihm als Bund der geheimen Liebhaber zu verschwören. Dass ein für ihn Wildfremder ihn mit seinem dunkelsten Geheimnisse konfrontierte, führte offensichtlich dazu, dass Kriston vor Wut explodierte. An Rhaenyra konnte er diese nicht auslassen, entsprechend traf es den ahnungslosen Jeoffrey, der ja nicht wissen konnte, wie sehr Kriston die Vereinbarung zwischen den beiden Eheleuten belastet.

In der Szene ist nicht ersichtlich, ob weitere Worte zwischen Jeoffrey und Kriston gewechselt werden. Angesichts der vorher etablierten Gemütslage des Mitglieds der Königsgarde müssen wir also davon ausgehen, dass Kriston tatsächlich seine angestaute Wut an Laenors Liebhaber ausgelassen hat.

Warum Kriston nach dieser Tat – bei der er zudem nebenbei auch noch Laenor ins Gesicht geschlagen hatte – einfach so die Halle verlassen konnte, ist hingegen eine andere Frage. Hoffentlich wird uns Folge 6 von „The House of Dragon“ dazu noch eine Antwort liefern. In der Buchvorlage „Feuer und Blut“ von George R. R. Martin (hier bei Amazon erhältlich) brauchen wir danach nicht zu suchen, denn dort ereignete sich der Tod von Jeoffrey deutlich anders. Er und Kriston gerieten schließlich in einem Turnier aneinander, was für Ersteren ebenfalls nicht gut ausging. Hier konnte Kriston sich aber eben damit herausreden, dass er Jeoffrey versehentlich getötet habe. In der Serienadaption dürfte dieser Trick nicht funktionieren…

Klar scheint hingegen zu sein, dass Kriston nun ins Lager von Alicent wechseln dürfte. Ihre kurze Szene am Ende, in der sie ihn vom Suizid abhält, dürfte der nächste und vermutlich entscheidende Schritt in diese Richtung sein, nachdem sie zuvor bereits mit Milde auf seine Enthüllung reagiert hatte. Rhaenyra dürfte es also einem Duo aus ehemaligen Verbündeten gegenüberstehen, was emotional keine angenehme Herausforderung für sie werden dürfte.

Ist Viserys schon gestorben?

Um den aktuellen König Viserys (Paddy Considine) müssen sich Zuschauer*innen zwar Sorgen machen, doch er ist weiterhin am Leben. Sein Zusammenbruch während der Vermählung von Rhaenyra und Laenor war nicht derart zu deuten, dass er bereits da das Zeitliche gesegnet hat, wie die Preview auf Folge 6 beweist:

Nach dem nun folgenden Zeitsprung von immerhin zehn Jahren ist Viserys noch immer König; wirklich gesund und munter sieht er aber wahrlich nicht aus. Wir können nur umso mehr hoffen, dass Alicent ihm keine nächtlichen Besuche mehr abstatten muss. Wahnsinnig lange wird es Viserys aber offenbar nicht mehr machen, Staffel 1 dürfte folglich noch seinen Tod thematisieren und die damit verbundene Eskalation der Thronfolge. Denn dass Rhaenyra seine Erbin wird, dürfte weiterhin der zentrale Konflikt von „House of the Dragon“ sein. Wie es darin weitergeht, erfahrt ihr immer montags bei Sky und WOW.

„Game of Thrones“-Quiz: Wie sind diese 45 Charaktere gestorben? (Spoiler!)

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